Wasserball 09.02.2025

2. Liga – Erst geht wenig, dann gar nichts mehr: Fulda verliert 3:21

Neustadt (pf) – Das war deutlich: Die Wasserballer der Wasserfreunde Fulda mussten mit einer 3:21 (2:6, 0:2, 0:7, 1:6)-Pleite beim SC Neustadt/Weinstraße im Gepäck die Heimreise antreten. Beim Tabellenführer der 2. Bundesliga Süd war kein Kraut gewachsen, wenngleich die erste Hälfte noch einigermaßen erträglich verlief.

Archivfoto: Christine Görlich

„Wir müssen das Spiel in beide Halbzeiten aufteilen“, sagte Fuldas Trainer David Horvath bei seiner Analyse nach der deutlichen Packung in Rheinland-Pfalz: Nach zwei Vierteln stand es 2:8, bis dato hatten die Fuldaer guten Wasserball gespielt. „Wir haben nur unsere Möglichkeiten leider nicht genug genutzt. Aber jeder hat Vollgas gegeben“, sagte Horvath. Schon in der ersten Halbzeit war es aber quasi das Duell Timo van der Bosch gegen die Wasserfreunde: Der Ex-Nationalspieler allein traf fünfmal in den ersten zwei Vierteln. „Ihn haben wir nicht aufhalten können“, so der Gäste-Trainer.

Die Spielabschnitte drei und vier liefen dann gar nicht mehr nach Plan für die Fuldaer, für die es nur noch um Schadensbegrenzung ging: Im dritten Viertel häuften sich die persönlichen Fehler der Wasserfreunde, Horvaths Spieler wurden müde, die eine oder andere unglückliche Schiedsrichterentscheidung kam hinzu, und die Fuldaer, die wieder zwei Nachwuchsspieler dabei hatten, verloren komplett de Faden Ohne Konstantin Wolgin im Tor wäre es sogar noch deutlicher geworden, musste Horvath zugeben: „Er hat 120 Prozent gegeben und richtig gut gehalten“. Nun gilt es, das Spiel abzuhaken und nach vorne zu blicken, denn nun warten direkte Konkurrenten auf die Wasserfreunde.

Wasserfreunde Fulda: Wolgin; C. Möller, J. Möller, P. Purkl (1), Wiegand (1), B. Demir, Schmitt (1), Schüler, Hartung, Ph. Purkl, Mohamed, O. Demir