„Das ist ein Meilenstein für die lokale Wertschöpfung und den Klimaschutz“, betont Joachim Nophut, Fraktionsvorsitzender der Eiterfelder Grünen. „Während andere noch über die Energiewende diskutieren, zeigen wir in Eiterfeld, wie sie gelingt: Der Strom für die Verdichter kommt vielleicht sogar aus unseren eigenen Windkraftanlagen in Buchenau, die effizient, klimafreundlich und wirtschaftlich sinnvoll arbeiten.“
Eiterfeld ist im Landkreis Fulda in der Stromproduktion durch erneuerbare Energien führend und kann den eigenen Strombedarf im Jahr theoretisch bis zu 80% decken. Damit gehört Eiterfeld hessenweit zu den zehn Kommunen, die bei erneuerbaren Energien führend sind! Eiterfeld kann sogar überdecken, in den Spitzen von Sonne und Wind gibt die Marktgemeinde Eiterfeld überschüssigen Strom ab. Die Umstellung der Verdichterstation unterstreicht diese Führungsrolle: „Früher gab es gegen Windkraft noch Widerstand – heute profitieren wir alle von den Einnahmen und der Unabhängigkeit fossiler Brennstoffe“, so Nophut. „Unser langjähriges Engagement für erneuerbare Energien zahlt sich jetzt aus – im wahrsten Sinne des Wortes.“
Die räumliche Nähe zwischen den Windanlagen in Buchenau, der Verdichterstation und dem Umspannwerk Eiterfeld (unter fünf Kilometer Luftlinie) kann eine direkte und verlustarme Stromnutzung ermöglichen. Damit würde die Station nicht nur klimaneutral, sondern auch zu einem Leuchtturmprojekt für dezentrale Energieversorgung.
