Tournee-Favorit Prevc war bereits in der Qualifikation am Sonntag nicht zu schlagen gewesen und untermauerte seine Ansprüche auf den goldenen Adler auch am Montag auf der Schattenbergschanze: Satte 17,4 Punkte trennen den Slowenen nach dem ersten von vier Springen vom amtierenden Gesamtsieger Daniel Tschofenig aus Österreich und Timi Zajc, der ein starkes slowenisches Ergebnis abrundete und sich Rang zwei punktgleich mit Tschofenig teilte - jedenfalls bis kurz vor der Siegerehrung: Weil beim Slowenen ein nicht regelkonformer Anzug festgestellt wurde, strichen die Veranwortlichen Zajcs aus der Wertung. Aus Tschofenig wurde damit der alleinnige Zweite und erste Prevc-Verfolger, während sich Felix Hoffmann über die dritte Podiumsplatzierung in diesem Winter freuen konnte.
Neben Hoffmann und Raimund enttäuschten die weiteren DSV-Adler: Pius Paschke, Constantin Schmid, Andreas Wellinger und Luca Roth verpassten allesamt den Finaldurchgang.
