„Die Situation der Menschen in der Ukraine ist nicht zuletzt aufgrund des Krieges weiterhin schwierig. Uns ist es wichtig, unsere Freunde in Iwano-Frankiwsk in der turbulenten Weihnachtszeit nicht zu vergessen“, sagt Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch. Menschen mit Behinderung wurden in der Ukraine lange Zeit nicht gesehen, die Menschen lebten zurückgezogen in ihren Familien. Auch gab es kaum Angebote zur Gestaltung des Tages oder Rehabilitationsmaßnahmen. In den vergangenen Jahren konnte mithilfe der Caritas im Bistum Fulda einiges bewegt werden, so gibt es beispielsweise ein Rehazentrum für junge Menschen mit Behinderung.
Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat die Situation im Westen des Landes verschärft, die Arbeit der Caritas fokussiert sich seit Februar 2022 stark auf die Versorgung von Binnenflüchtlingen. Doch die Angebote für Menschen mit Behinderung gehen bestmöglich weiter. „In diesen schwierigen Zeiten ist es notwendig, Menschen mit Behinderungen stärker in den Blick zu nehmen, da sie mit den Auswirkungen des Krieges besonders zu kämpfen haben. Dies wurde beim Besuch unserer Partner-Caritas im November bei uns in Fulda sehr deutlich“, sagt Ann-Katrin Jehn, Leiterin des Fachbereichs Marketing und Kommunikation bei der Caritas. „Das Projekt in der Eingliederungshilfe liegt uns sehr am Herzen, daher ist es uns wichtig, neben aller Nothilfe weiter an den Strukturen zur Unterstützung von Menschen mit Behinderung zu arbeiten“, so Juch. Spenden für das Projekt in Iwano-Frankiwsk sind zu richten an: Caritasverband für die Diözese Fulda e.V., Sparkasse Fulda, IBAN: DE64 5305 0180 0000 0002 20, BIC: HELADEF1FDS, Betreff: Caritas-Partnerprojekt Ukraine. Online-Spenden sind unter www.caritas-fulda.de bzw. dem direkten Link www.dicvfulda.caritas.de/engagementundspenden/spenden-stiften/spendenziele/spendenziele möglich. Die Caritas bedankt sich herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern.
