Lokales FD 03.12.2025

SPD: „Stadt braucht alternative Kulturen und Konsumangebote“

Fulda (pm/pf) – „Wir freuen uns, dass „L14zwo“ ab dem nächsten Jahr eine neue Heimat gefunden hat und hoffen, dass das Kulturprojekt mit seinem kompletten Angebot in der Löherstraße“ eine dauerhafte Bleibe gefunden hat“, schreibt der SPD-Stadtverband in einer Pressemitteilung.

Foto: SPD-Stadtfraktion

Die Fuldaer SPD hält ein solches alternatives Kulturprojekt, verbunden mit den vielseitigen Hilfs- und Mitmachangeboten, für die Stadt Fulda „für unverzichtbar“! Das mache die Stadt lebendiger und vielfältiger und biete damit eine hervorragende Ergänzung zum städtischen Kultur- und Konsumangebot, betont Co-Vorsitzender H.-J. Tritschler.

Es habe lange gedauert, bis „L14zwo“ eine neue Unterkunft bekommen habe. Hart an der Existenzgrenze, gerade noch rechtzeitig. Man komme deshalb nicht umhin, hierbei die wenig rühmliche Rolle der Stadtregierung zu erwähnen. Jahrelang wurde das Projekt mit einem möglichen Umzug in den städtischen Bauhof hingehalten. In diesen Jahren habe sich dort nichts getan, was die Schaffung von Räumlichkeiten für dieses Projekt betrifft.

„Diese Hinhaltetaktik war in unseren Augen ein unmöglicher Umgang mit dieser Kultureinrichtung“, kritisiert der Co-Vorsitzende. Über die Gründe konnte man mutmaßen, bis letztendlich das alles beiseiteschiebende Argument der Kosten aufgetischt wurde. Kein Wunder bei der jahrelangen Untätigkeit der Stadt! Wir hoffen nun, dass sich „L14zwo“ in den neuen Räumen wohlfühlen wird, das vorhandene Angebot erhalten kann und weiterhin ein wichtiger Bestandteil des städtischen Lebens bleiben kann“, heißt es zum Schluss der Pressemitteilung.