Bei den vergangenen 281 Turnieren war noch nie ein reines Bodenkampf-Turnier für Krüger dabei, er begab sich damit auf unbekanntes Terrain. Die Wettkampfregeln bei einem reinen Bodenturnier waren schon etwas ungewohnt für den Gieseler. In seiner Gewichtsklasse -67 Kilogramm waren noch vier weitere Gegner dabei und es wurde im Modus Jeder gegen Jeden gekämpft.
Gegen Miguel Thieme vom SV Ebersdorf gewann Krüger mit einer Halte-Technik. Gegen Tom Barthel vom ASV Oelsnitz gewann er mit einer Würge-Technik. Gegen Henri Hojka vom JC Oranienburg wurde mit einer „Hantai“ Kampfrichterentscheidung entschieden.
Die Auslosung ergab, dass der letzte Kampf gegen Jonas Purschke vom SV Halle auch gleich das Finale um den Turniersieg bedeutete. Dort zeigte der Kämpfer vom SV Halle, dass er ein Bodenspeziallist ist, und zeigte Christian Krüger seine Grenzen auf. Somit stand für den Osthessen der verdiente zweite Platz fest. Die Freude war sehr groß, weil Krüger mit diesem Ergebnis nicht rechnete – da er zumeist seine Kämpfe im Stand gewinnt.
