Lokales FD 18.12.2025

Sechs Debütromane in der Endrunde des Fuldaer Literaturpreises

Fulda (pm/jah) – Sechs Autorinnen sind mit ihren Romandebüts noch im Rennen um den Literaturpreis Fulda 2026. Aus den insgesamt 43 Einreichungen der deutschsprachigen Verlage nominierten die fünf Mitglieder einer unabhängigen Jury nun die aus ihrer Sicht bemerkenswertesten Erstlingswerke. Die finale Entscheidung, wer den Literaturpreis Fulda 2026 erhalten wird, fällt Ende Januar 2026. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert.

Im letzten Jahr erhielt Ricarda Messner (zweite von rechts) den Fuldaer Literaturpreis - nun hat die Stadt Fulda die Finalisten für 2026 bekanntgegeben. Foto: Görlich Media

Auf der aktuellen Shortlist und damit in der Endrunde sind folgende Finalistinnen: Hayat Erdo?an („Hauptsache kein Zeitgeist“, Claassen), Anja Gmeinwieser („Wir Königinnen“, Berlin Verlag), Jina Khayyer („Im Herzen der Katze“, Suhrkamp), Jehona Kicaj („ë“, Wallstein), Sophia Klink („Kurilensee“, Frankfurter Verlagsanstalt) und Anna Prizkau („Frauen im Sanatorium“, Rowohlt).

Bis zum 10. Oktober konnten Verlage deutschsprachige Romandebüts von Autorinnen aus dem aktuellen Herbst- und dem kommenden Frühjahrsprogramm als Vorschläge für den Literaturpreis Fulda 2026 einreichen. Nach der Erstlektüre erstellte die Jury Ende November zunächst eine Longlist mit 15 Titeln, aus denen sie nun die sechs Finalisten ermittelt hat.

Die Jury für den Literaturpreis Fulda 2026 setzt sich zusammen aus dem Literaturkritiker Christoph Schröder, den Schriftstellerinnen Zsuzsa Bánk und Anna Yeliz Schentke, der Literaturkritikerin Julia Schröder und dem Schriftsteller Christoph Peters. Organisiert wird der Literaturpreis Fulda im Auftrag der Stadt Fulda und in enger Zusammenarbeit mit dem Kulturamt von Silke Hartmann von der Agentur „Kulturperle – Kommunikation und Kulturmanagement“.

Erste Preisträgerin des Literaturpreises Fulda war 2019 Johanna Maxl für ihren Debütroman „Unser großes Album elektrischer Tage“. 2020 ging die Auszeichnung zu gleichen Teilen an Nadine Schneider für ihr Debüt „Drei Kilometer“ und an Olivia Wenzel für ihr Buch „1000 Serpentinen Angst“. 2021 wurde Timon Karl Kaleyta für „Die Geschichte eines einfachen Mannes“ ausgezeichnet. Preisträger 2022 war Edgar Selge für seinen Debütroman „Hast du uns endlich gefunden“. 2023 nahm Silke Stamm den Literaturpreis Fulda für ihr Buch „Hohe Berge“ entgegen. 2024 erhielt Konstantin Ferstl die Auszeichnung für sein Romandebüt „Die blaue Grenze“. 2025 würdigte die Jury Ricarda Messner für „Wo der Name wohnt“ mit dem Literaturpreis Fulda 2025.

Mehr Infos zum Literaturpreis Fulda finden Interessierte unter www.fulda.de/stadt-politik/angebote-einrichtungen/veranstaltungsreihen