„Frieden ist kein Geschenk, Frieden ist eine Aufgabe, und wer ihn dauerhaft bewahren will, muss bereit sein, ihn zu verteidigen“, erinnert Felicia Röhrig, Kreisgeschäftsführerin der Schüler Union Fulda. Gerade die junge Generation trage in dieser Verantwortung eine besondere Rolle: Sie wird die Folgen heutiger Entscheidungen unmittelbar spüren und ist auf ein stabiles, sicheres und lebenswertes Europa angewiesen.
„Wehrhaftigkeit ist kein Ausdruck von Kriegslust, sondern von Verantwortung und eine grundlegende Voraussetzung für Selbstbestimmung. Sie schafft die Grundlage dafür, dass unsere Gesellschaft frei bleibt, eigene Entscheidungen treffen kann und sich gegen Bedrohungen von außen behauptet“, heißt es weiter
Der Wehrdienst stärke nicht nur die nationale Sicherheit, sondern auch Deutschlands Rolle als verlässlicher Partner innerhalb der Europäischen Union und der NATO. „Bündnisfähigkeit lebt nicht von Worten, sondern von Bereitschaft. Wer Sicherheit erwartet, muss auch selbst Verantwortung übernehmen, gerade in einem kollektiven Verteidigungsbündnis.“, betont Finn Nattmann, Vorstandsmitglied der Schüler Union Fulda.
Die jüngsten Schulstreiks gegen den Wehrdienst mögen laut sein, doch sie lösen keine sicherheitspolitischen Herausforderungen, findet die Schüler Union Fulda: „Wer glaubt, man könne durch Protestplakate oder Slogans den Ernstfall abwenden, verkennt die Realität“. Der Wehrdienst sei kein Übel, sondern ein Garant dafür, dass Deutschland handlungsfähig bleibe. Die Demonstranten des Schulstreiks gegen den Wehrdienst sollten sich bewusst machen, „dass sie sich damit auch aus der Verantwortung für die Sicherheit unserer Gesellschaft und unserer Bündnispartner herausnehmen“, so der Kreisvorstand der Schüler Union Fulda.
