Lokales FD 26.12.2025

Schneemaschinen laufen – Hoffen auf Unterstützung von Frau Holle

Wasserkuppe (gü) – Die Temperaturen sind in den Minusbereich gefallen und so konnten an Heiligabend die Schneemaschinen auf der Wasserkuppe angeworfen werden. Ob und wann es zum Ski- und Snowboardfahren reicht, ist aber noch völlig offen und hängt vom Wetter ab.

Foto: Webcam Ski- und Rodelarena Wasserkuppe.

Vom Schnee, der beim Wintereinbruch auf der Wasserkuppe im November produziert worden war, war kaum noch etwas übrig. Zwischendurch waren die Temperaturen teils wieder in den zweistelligen Plusbereich gestiegen. Zu Weihnachten gab es in diesem Jahr zwar keinen Naturschnee, aber die Temperaturen gingen deutlich runter – begleitet von einem eisigen Wind. Am Mittwochmorgen konnte auf der Wasserkuppe mit der Kunstschneeproduktion gestartet werden. „Unser größtes Problem ist der starke Wind“, sagte Florian Heitmann, Betriebsleiter Ski- und Rodelarena Wasserkuppe am ersten Feiertag: „Wir können nicht alle Maschinen laufen lassen, weil zu viel weggeweht würde, gerade im oberen Bereich.“ Ob und wann genug Schnee zusammenkommt, damit die Lifte in Betrieb genommen werden können und die osthessischen Wintersportfans quasi vor der Haustür ihrem Hobby nachgehen können, ist derzeit noch offen. „Alles braucht seine Zeit“, sagte Heitmann: „Vielleicht kommt ja auch noch was von Frau Holle dazu.“ Damit die Schneemaschinen weiter produzieren können, müssen die Temperaturen im Minusbereich bleiben. Zudem müsste der Wind nachlassen, um auch den oberen Hangbereich gut beschneien zu können.

 

 

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