Innenminister Roman Poseck erklärte: „Nach wie vor bin ich über die gestrigen Ereignisse in Gießen tief betroffen, insbesondere da sich der Vorfall so kurz vor Weihnachten ereignet hat. Durch die Fahrt eines 32-Jährigen wurden erhebliche Schäden verursacht. Sechs Menschen wurden verletzt, darunter eine Person schwer. Unsere Gedanken sind bei den Verletzten, insbesondere bei der schwer verletzten Person. Wir wünschen ihr viel Kraft und hoffen sehr, dass sie diese schwere Situation gut übersteht. Zugleich gilt mein ausdrücklicher Dank den Sicherheitsbehörden, die mit großer Sorgfalt und Professionalität arbeiten. Sie leisten akribische Arbeit, um den Sachverhalt vollständig aufzuklären und die Motivlage umfassend zu ermitteln. Nach der gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Gießen, des Hessischen Landeskriminalamtes und des Polizeipräsidiums Mittelhessen liegen derzeit keine Hinweise auf eine politisch motivierte oder terroristische Straftat vor. Vielmehr ist derzeit von einer psychischen Erkrankung des Fahrers auszugehen. Der Beschuldigte soll noch heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft wegen des dringenden Verdachts des versuchten Mordes, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie gefährlicher Körperverletzung dem zuständigen Haftrichter mit dem Ziel der Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus vorgeführt werden. Die weiteren Ermittlungen bleibt es nun abzuwarten.“
Gießen-Täter wird Haftrichter vorgeführt - Keine Hinweise zur Motivation
Pkw fährt in Gießen in Bushaltestelle: Mehrere Verletzte – Fotos
