Vorstandsmitglied Jörg Hanstein zeigte sich erfreut über die Unterstützung: „Wir helfen uns in Lauterbach gegenseitig. Unter diesem Aspekt werden wir im neuen Jahr einen Teil der heutigen Eintrittseinnahmen sowie den Inhalt der eigens aufgestellten Spendenbox an das finanziell gebeutelte Tierheim übergeben.“
Auf dem Eis sah es im ersten Drittel zunächst nach einer Wiederholung der Vorwoche aus. Die Rockets dominierten die Anfangsphase und gingen zweimal in Führung. Doch die Luchse hielten mit viel Einsatz dagegen und fanden in Kapitän Tobias Schwab ihren Taktgeber: Mit zwei Treffern sorgte er jeweils für den Ausgleich zum 1:1 und 2:2. Kurz vor der ersten Pause war es dann Paul Kranz, der die Lauterbacher erstmals in Führung brachte und den 3:2-Pausenstand markierte.
Im Mitteldrittel jubelten die Gäste bereits über den vermeintlichen 3:3-Ausgleich, doch die Unparteiischen erkannten den Treffer nicht an. Diese Szene schien den Luchsen zusätzlichen Rückenwind zu verleihen. Lauterbach übernahm zunehmend die Kontrolle und baute die Führung durch Tore von Julius Kranz und Hunter Brackett auf 5:2 aus.
Die Rockets gaben sich jedoch nicht geschlagen und verkürzten in der 37. Minute noch einmal auf 5:3. In der Schlussphase warfen die Gäste alles nach vorne, doch die Luchse-Abwehr stemmte sich mit viel Leidenschaft, Kampfgeist und Einsatz erfolgreich gegen weitere Gegentreffer. So blieb es beim verdienten Derbysieg, mit dem die Lauterbacher das letzte Spiel des Jahres für sich entscheiden konnten.
Trotz des Erfolges bedeutet das Spiel zugleich den Abschied aus dem OSWENO-Pokal für beide Teams. Für die Luchse stand bereits vor der Partie fest, dass ein Weiterkommen nicht mehr möglich war. Durch die Niederlage in Lauterbach können auch die Rockets nicht mehr Gruppensieger werden und scheiden ebenfalls aus dem Wettbewerb aus.
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt den Luchsen allerdings nicht. Schon am 3. Januar geht es um 19 Uhr wieder auf dem heimischen Eis weiter, wenn die Tornados aus Niesky in Lauterbach zu Gast sind. Nur einen Tag später folgt dann die lange Auswärtsfahrt zum amtierenden Meister FASS Berlin – ein intensiver Start ins neue Jahr für die Vogelsberger.
