Zwischen künstlicher Intelligenz, Kryptowelten, virtueller Partnersuche und der allgegenwärtigen inneren Leere hielt Panzer der Menschheit einmal mehr gnadenlos den Spiegel vor – natürlich mit seiner unverwechselbaren Mischung aus Wortwitz, Verzweiflung und philosophischem Tiefgang. Der Kontrast zwischen äußerem Wohlstand und innerer Orientierungslosigkeit zog sich wie ein roter Faden durch den Abend und sorgte immer wieder für schallendes Gelächter ebenso wie nachdenkliche Momente.
Paul Panzer als moderner Sisyphos der Gegenwart – für ihn ein existenzielles Dilemma, für das Publikum zweieinhalb Stunden beste Unterhaltung. Am Ende blieb vor allem eines: das Gefühl, gerade herzlich gelacht und dabei erschreckend viel über sich selbst gelernt zu haben. Ein Comedy-Abend, der noch lange nachwirkt.
