„Wir distanzieren uns ausdrücklich von rechtem Gedankengut“, betonte Oliver Quanz aus dem Vorstand der HoBiFa und erklärte, dass der Verein bereits Konsequenzen aus den öffentlichen Reaktionen auf den Orden in Kombination mit der Uniform gezogen habe: „Wir haben den Orden bereits aus dem Verkehr gezogen. Ende des Jahres kommen die neuen Orden.“
Der Verein hat die Entstehung und Bedeutung des Ordens auf ihrem Instagram-Kanal nun ausführlich erläutert und betont, dass die Gestaltung ausschließlich vereinsinterne und regionale Bezüge aufgreift. Grundlage sei das Wappen des SV Hofbieber, da die gesamte Prinzenmannschaft aus Mitgliedern des Sportvereins besteht. Ein Adler mit Lorbeerkranz sei als oberes Gestaltungselement gewählt worden, um Prinz Maximilian LXIII. (bürgerlich Maximilian Vogel) symbolisch hervorzuheben. Zudem verweise der Orden mit einer Abbildung der Kirche St. Johannes der Täufer in Allmus auf die religiöse Prägung und die Heimatverbundenheit des Prinzen. Abgerundet werde das Motiv durch ein dargestelltes Trikot des SV Hofbieber mit der Rückennummer elf, die sowohl vom aktuellen Prinzen als auch von einer früheren Vereinslegende getragen wurde.
Trotz dieser internen Symbolik räumt die Karnevalsgesellschaft ein, dass die äußere Wirkung des Ordens in der Öffentlichkeit missverständlich wahrgenommen worden sei. Aufgrund der entstandenen Diskussionen und der damit verbundenen Irritationen hat sich der Verein dazu entschlossen, den Orden zu überarbeiten.
Gleichzeitig betont die Karnevalsgesellschaft unmissverständlich ihre Distanz zu jeglicher Form von extremistischem oder rechtem Gedankengut. Der Verein verstehe sich als offener und toleranter Zusammenschluss, in dem Vielfalt selbstverständlich sei und diskriminierende Haltungen keinen Platz hätten.
