Es war das Wiedersehen nach nur einer Woche: Erst vor wenigen Tagen hatte der HSV im Rahmen seines Heimspieltages gegen den USC Gießen mit 3:2 gewonnen, danach hatten die Körner für das zweite Spiel in eigener Halle gegen die Main-Kinzig Volleys (1:3) gefehlt. Nun reiste Hünfeld nach Gießen, und der USC hatte seinerseits im ersten der beiden Heimspiele gegen Jahn Kassel viele Kräfte beim Fünfsatz-Krimi gelassen. „Das haben wir gut ausnutzen können, sie waren dann vielleicht nicht mehr so frisch. Aber so ist eben der Modus“, sagte Hünfelds Trainer Uli Bönsch.
Der Sieg war für die Tabelle ganz, ganz wichtig: Der HSV ist nun Siebter und hält Kontakt ans Mittelfeld. Gegen die beiden Teams, die genau vor den Hünfeldern liegen, nämlich Salmünster und Marburg, geht es am 18. Januar beim nächsten Doppelspieltag in der Haunestadt weiter. „Die Hoffnung ist wieder da“, betonte Bönsch: „Alle, die konnten, waren da. Wir hatten einen guten Kader dabei. Jetzt müssen wir weiter trainieren, trainieren. Das müssen sich die Jungs hinter die Ohren schreiben, sonst wird es schwer, das zu wiederholen“, freute sich Bönsch über das Lebenszeichen, blickte aber ebenfalls schon voraus: „Sagen wir so: Die ersten Spiele im neuen Jahr werden nicht ganz unwichtig“.
Hünfeld: M. Bönsch, U. Bönsch, D. Zukauskas, M. Drzewiecki, A. Hurbik, C. Lochner, L. Janzen, P. Krautwurst, T. Diemer, Siya (Jugendspieler).
