Fußball 16.12.2025

Kreisoberliga Süd – Löschenrod verlängert mit Lembcke und Gerhard

Löschenrod (sim) – Die SG Löschenrod stellt frühzeitig die Weichen für die kommende Saison in der Fußball-Kreisoberliga Süd und der A-Liga Ost. Der Verein setzt dabei bewusst auf Kontinuität. Sowohl bei der ersten Mannschaft als auch bei der Zweiten bleibt die sportliche Leitung unverändert. Alexander Lembcke wird auch künftig die erste Mannschaft trainieren, Mirko Gerhard bleibt verantwortlicher Coach der zweiten Mannschaft.

Alexander Lembcke. Archivfoto: Ralph Görlich.

„Alexander fühlt sich bei uns pudelwohl“, erklärt Marcel Junk aus der Sportlichen Leitung der Hermania. Trotz einer sehr kurzen Vorbereitungsphase habe Lembcke seine Aufgabe bei der Ersten hervorragend angenommen und vor allem mit der jungen Mannschaft überzeugende Arbeit geleistet. „Er hat das alles sehr gut geregelt“, so Junk weiter. Sportlich zeigt die Entwicklung in den letzten Spielen klar nach oben: Sieben Punkte aus den letzten drei Spielen haben die SG Löschenrod auf Platz 13 der Kreisoberliga Süd geführt. Mit aktuell 20 Punkten beträgt der Vorsprung sechs Zähler auf den Abstiegsplatz. „Diese Punkte tragen natürlich dazu bei, dass wir jetzt so dastehen – und das mit vielen Eigengewächsen“, betont Junk.

Vor allem die Arbeitsweise von Lembcke habe früh für Klarheit gesorgt. „Wie er trainiert, wie er coacht und vor allem menschlich – da gab es für uns nie einen Zweifel, ob es weitergehen soll“, sagt Junk. Der Verein sei deshalb auch relativ früh auf den Trainer zugegangen. Lembcke passe sportlich wie menschlich hervorragend zur SG Löschenrod und habe sich trotz aller Widrigkeiten voll eingebracht.

Ebenfalls fest eingeplant bleibt Mirko Gerhard als Trainer der zweiten Mannschaft. „Mirko ist wie eine Institution und aus dem Verein nicht mehr wegzudenken“, beschreibt Junk dessen Stellenwert. Auch hier sei schnell klar gewesen, dass man die Zusammenarbeit fortsetzen wolle. Sein Schwiegersohn Mario Zura soll, sofern es die Gesundheit zulässt, wieder ins Trainerteam der SG Kerzell/Löschenrod II  dazustoßen. Insgesamt blickt der Verein optimistisch auf die kommende Zeit.

Ein klares Bekenntnis gibt es zudem zur Eigenständigkeit der SG Löschenrod. Gerüchte über eine mögliche Spielgemeinschaft, insbesondere im Bereich der ersten Mannschaft, weist Junk deutlich zurück. „Im letzten Spiel gegen Grimmstadt hatten wir 16 Löschenröder im Kader. Insgesamt stehen uns aktuell 35 Löschenröder zur Verfügung“, erklärt er. Solange diese Basis gegeben sei, sehe man keinerlei Notwendigkeit für eine Spielgemeinschaft. Sollte es eines Tages doch dazu kommen, käme aus Vereinssicht ausschließlich Kerzell als Partner infrage.

Auch die Kaderplanung ist weit vorangeschritten: Rund 90 Prozent des aktuellen Kaders haben bereits für die kommende Saison zugesagt. Im Winter wird es zwar zwei Abgänge geben, zu denen sich der Verein derzeit noch nicht äußern möchte, dennoch hält man weiterhin gezielt Ausschau nach Verstärkungen für den Sommer. „Es muss alles passen – und ein gewisser Bezug zum Verein sollte vorhanden sein“, so Junk abschließend.