„Wir wollen uns eigentlich gar nicht mit dem Abstiegskampf beschäftigen“, macht Abteilungsleiter Moritz Manns die Ansprüche der FSG deutlich. Nach einer tollen Vorsaison steht die Mannschaft aber nun über den Winter auf Platz 14 – und im Norden gibt es drei Direktabsteiger. Damit die Sorgen im Frühjahr verschwinden, wurde mit Tobias Becker nun ein disziplinierter und erfahrener Mann an Land gezogen, der Stallgeruch hat: „Er hat ja schon in den letzten Jahren das eine oder andere Mal ausgeholfen und war von Anfang an unser Kandidat“, so Manns.
Geplant war ein Gespann aus Becker und Patrick Kraft, Zweiterer sagte der FSG dann aber aus persönlichen Gründen ab. „Das war auch völlig verständlich“. Nach einer kurzen Bedenkzeit nahm Becker auf Aufgabe schließlich alleine an, die eine „anspruchsvolle“ ist, weiß Manns: „Knapper Zeitplan, viele Spiele, Abstiegskampf“. Doch der ehemalige Kicker für den Hünfelder SV, SV Steinbach und Borsch sei der „richtige Mann“ dafür: „Er hat die Erfahrung, ist ehrgeizig und weiß, was er will. Wir sind sehr glücklich über seine Zusage, der kennt die Mannschaft und kann direkt da angreifen, wo es nötig ist: im Fußballerischen“. Parallel suche die FSG auch schon nach einem Trainer für den Sommer, denn die Vereinbarung mit Becker gilt zunächst für die Rückrunde.
