Handball 13.12.2025

HSV unter Zugzwang – TVH-Frauen wollen Lauf fortsetzen

Osthessen (jk) – In den Hallen in Osthessen wird wieder Handball gespielt: Am Samstag (18.30 Uhr) empfängt der Hünfelder SV in der Oberliga-Nord den direkten Tabellennachbarn TSV Ost-Mosheim. In der Kreissporthalle hat das Team von Trainer Stephan Kimpel die Möglichkeit, mit den Gästen nach Punkten gleich zu ziehen. Ebenfalls zuhause spielen die Frauen des TV Hersfeld. Auf Trainerin Sabine Teichmann und ihr Team wartet in der Regionalliga mit dem HSG Kleenheim/Langgöns ein unangenehmer Gegner. 

Foto: Christine Görlich

Frauen

Das vergangene Wochenende werden die Frauen des TVH nicht so schnell vergessen: Mit 25:25 trennten sich die Hersfelderinnen in Korbach von der HSG Twistetal. „Das war echt ein Geschenk. Twistetal war sich der Punkte vielleicht zu sicher. Die Mädels haben aber alle 100 Prozent gegeben“, lobt Sabine Teichmann ihr Team.  Gegen Kleenheim/Langgöns erwartet die Trainerinin in der Hersfelder Geistalhalle nun aber ein ganz anderes Spiel. „Wir haben ein bisschen mehr Druck als in Korbach“, erklärt Teichmann und warnt: „Wir müssen von der Euphorie runterkommen und uns anders einstellen.“ Die HSG stehe für einen sehr kampf- und körperbetonten Handball und ist ähnlich wie die Hersfelderinnen unter Zugzwang. „Wir müssen im Hinterkopf haben, dass wir die Punkte holen müssen“, erwartet Teichmann ein Spiel auf Augenhöhe. Die Gäste haben einen recht jungen, aber dennoch sehr erfahrenen Kader. Doch mit der Geistalhalle im Rücken hofft die Trainerin, die nötigen Prozente mehr aus den Mädels herauskitzeln zu können. „Wir sind hochmotiviert.“

Ebenfalls auf dem Parkett geht es für die Handballerin der HSG Großenlüder/Hainzell. Am Samstag (19 Uhr) erwartet die HSG die FSG Körle/Guxhagen. Außerdem empfängt die Hersfelder Zweitvertretung am Sonntag um 15 Uhr die HSG Zwehren/Kassel.

 

Männer

„Es wird ein sehr enges Spiel. Keines der Teams wird das Spiel mit zehn Toren Unterschied gewinnen“, ist sich HSV-Trainer Stephan Kimpel vor dem Kellerduell mit Ost-Mosheim sicher. Die Hünfelder stehen noch ohne Sieg auf dem letzten Tabellenplatz. Ost-Mosheim jubelte bislang immerhin einmal. Kimpel sieht im Kellerduell die Chance, die ersten zwei Punkte einzufahren und zu den Gästen aufzuschließen. Dabei warnt er allerdings besonders vor zwei Ost-Mosheimer Rückraumspielern. „Ansonsten sind sie aber unser Niveau“, betont der Trainer, der ein ganz anderes Spiel als noch in Dittershausen erwartet. „Da haben die Abläufe und das Timing sehr gut gestimmt“. Einige Zeit konnte der HSV das hohe Tempo sogar mitgehen. „Ich hoffe, dass wir es über die 60 Minuten umsetzen können und ein positives Ergebnis einfahren.“ Personell fehlen Theo Sauerbier (angeschlagen) und Maximilian Becker, der sich im Spiel gegen Twistetal die Nase gebrochen hat.   

Eine halbe Stunde später startet Tabellenführer Hersfeld in der heimischen Geistalhalle. Zu Gast ist die ESG Gensungen/Felsberg II. Das einzige Sonntagsspiel steigt in Baunatal. Um 17 Uhr gastiert dort die HSG Großenlüder/Hainzell um Trainer Sebastian Peppler.