Das Hallensportfest war mit 369 Athleten aus 56 Vereinen recht gut besucht. Und auch die Leistungen waren in Summe wahrlich schon sehenswert, dazu trug auch die Abordnung des Hünfelder SV bei. Der HSV konnte einige Top-Fünf-Ergebnisse einfahren:
Nika Marie Henkel (W15) kam über 60 Meter nach 8,14 Sekunden als Zweite ins Ziel. Lotte Schwarz (W15) wurde über 60 Meter in 8,15 Sekunden Dritte – und verbuchte neue persönliche Bestleistung. Emma Röhrdanz (W15) startete ebenfalls über 60 Meter und lief in 8,28 Sekunden auf Platz vier – sie war allerdings etwas angeschlagen. Svea Witzel (W15) holte zwar kein Top-Fünf-Ergebnis, lief aber ebenfalls über 60 Meter in 8,45 Sekunden die Norm für die Süddeutschen Hallenmeisterschaften. Im Weitsprung kam sie mit 4,75 Metrern auf Platz drei. Thea Marquart, Hannah Sattler und Ella Kayser (alle W15) holten sich über die 800 Meter die Plätze eins, zwei und vier. Lilianna Zirpel (W15) holte im Weitsprung mit 4,92 Metern sogar den Tagessieg: Nach gesundheitlicher Zwangspause ist sie wieder auf gutem Weg zu alter Stärke. Lotta Roth (W13) lief über 60 Meter in 8,35 Sekunden auf den vierten Platz, holte sich über die 60 Meter Hürden in 10,26 Sekunden ebenfalls Rang vier und kam mit übersprungenen 1,41 Metern im Hochsprung auf den fünften Rang. Im Weitsprung gab es dann noch mit starken 5,03 Metern den Tagessieg.
Leo Wingenfeld (M13) lief in 2:40,82 Minuten über 800 Meter auf den fünften Platz. Am Anfang startete er etwas zu schnell, dadurch fehlten am Ende die Körner. Lea Dostal (W12) holte sich über 60 Meter in 8,46 Sekunden und über 60 Meter Hürden in 10,36 Sekunden jeweils den Tagessieg. Im Weitsprung holte sich Dostal zudem mit gesprungenen 4,59 Metern Platz zwei. Clara Weber (W12) wurde über 800 Meter in 2:41,75 Minuten Dritte, nachdem sie zuvor bereits mit übersprungenen 1,47 Metern im Hochsprung Zweite geworden war. Fabian Leibold (M12) sprang mit 4,77 Metern im Weitsprung eine neue persönliche Bestleistung und wurde Zweiter. Und Mathéo Freier (M12) stieß die Kugel auf 7,51 Meter, das bedeutete Platz fünf und ebenfalls neue persönliche Bestleistung.
Außerdem war geplant, mit der 4x200 Meter-Staffel die Norm für die Deutschen Meisterschaften der U20 anzugreifen. Wegen der über 60 Meter sowohl bei Emma Röhrdanz und auch Nika Henkel aufgetretenen Fußprobleme wurde aber auf einen Start verzichtet.
Die 4x75 Meter-Staffel der U14-Jungs der Startgemeinschaft Hünfeld-Petersberg-Hilders in der Besetzung Leo Wingenfeld, Fabian Leibold, Alwin Greifzu und Mathèo Freier holte sich derweil in 40,14 Sekunden den Sieg. Und die 4x75 Meter-Staffel der U14-Mädels der Startgemeinschaft Hünfeld-Eichenzell-Flieden kam in der Besetzung Lea Dostal, Lea-Sophie Hesse, Clara Weber und Eva Weigel in 42,87 Sekunden auf den dritten Platz.
„Man sieht bei allen eine stetige positive Entwicklung, und das ist gut so. Man muss einfach stolz auf den Haufen sein. Es ist einiges erwartet worden, das ist aber getoppt worden“, bilanziert die Leichtathletik-Abteilung des HSV, vor allem vor dem Hintergrund, dass in Osthessen viele der Athleten im Winter bei Weitem nicht so trainieren können, wie es dem Leistungsniveau entsprechen würde.
In Frankfurt waren außerdem Viktoria Roth, Jennifer Dostal und Florian Weugel vom HSV als Kampfrichter im Einsatz, die ihre Sache auch richtig gut machten. Als Belohnung wurden gleich zu weiteren Wettkämpfen eingeladen.
