17 Spiele, acht Siege, fünf Niederlagen und ein Torverhältnis von 45:38 stehen unter dem Strich für die Spielgemeinschaft aus der Rhön. Für Fiedler eine zufriedenstellende Halbserie. „Wir haben eine gute Serie gespielt mit einer jungen Truppe, die sich erstmal finden musste“, erläutert der Coach. Erst im Sommer übernahm Fiedler gemeinsam mit Robby Neuhäußer das Traineramt – und sein Team stellt hinter dem TSV Künzell (51 Tore) die zweitbeste Offensive der Gruppenliga.
Dafür sieht der Trainer gegen den Ball noch einiges an Arbeit auf sich und seinen Co-Trainer zukommen. „Defensiv haben wir noch Handlungsbedarf, in den letzten Spielen haben wir aber den richtigen Schritt nach vorne gemacht“, sagt Fiedler. Besonders die gute Mischung aus Alteingesessenen und jungen Spielern macht das Trainerteam glücklich. „Man konnte sich auf jeden Verlassen, der zum Einsatz kam.“ Im Training geben die Spieler Vollgas und daran soll auch im Winter angeknüpft werden. Doch zuvor geht die Dreier-SG erstmal in die wohlverdiente Winterpause. Bis auf die Vereinsinterne Weihnachtsfeier verabschieden sich Spieler und Trainerteam vom Fußball. Dennoch erwartet Fiedler eine gewisse Eigeninitiative von seinen Jungs. „Wir haben ihnen nach dem letzten Spiel gesagt, dass die Liga sehr eng ist und unser Ziel der Klassenerhalt ist. Wir dürfen uns in der Winterpause nicht ausruhen und müssen gut arbeiten, um in der Restrunde zu punkten“, gibt Fiedler die Marschroute vor.
Die größte Herausforderung für Elters/Eckweisbach/Schwarzbach ist die Wintervorbereitung. Oftmals macht den Rhönern die Witterung einen Strich durch die Rechnung – eine Herausforderung mit der Fiedler erstmals konfrontiert wird. „Die große Herausforderung ist es, die Vorbereitung mit Fußball zu gestalten in der Rhön. Es ist wichtig, dass wir fit sind und wir Vollgas geben können, wenn wir auf dem Platz sind“, betont der Coach. Dabei sollen einige Testspiele Abhilfe schaffen – dann allerdings auf dem Kunstrasen. Neuzugänge sind bei der Dreier-SG bislang nicht geplant. Mit 22 Spielern sei der Kader groß genug. „Die Jungs haben Bock und kommen ins Training. Wir werden nicht agieren“, so Fiedler, der nochmal die enge Zusammenarbeit mit der zweiten Mannschaft lobt. „Sie sind ein wichtiger Bestandteil im Kader.“
