Bereits in der Nacht zum 31. Dezember wird es in Osthessen sehr kalt. „Da wird es bereits sehr frostig, minus 5 bis minus 6 Grad. Da kann es dann auch stellenweise glatt werden“, sagt Martin Schönebeck, Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst. Besonders in den frühen Morgenstunden sei Vorsicht geboten.
Zum Tagesbeginn kündigt sich dann bereits der erste Schnee an. „In den frühen Morgenstunden kommt von Norden dann der erste leichte Schneefall“, so Schönebeck: „Tagsüber haben wir dann Temperaturen von 0 bis 2 Grad, auf der Wasserkuppe ist es mit minus 3 Grad nochmal deutlich kälter.“ In den Hochlagen der Rhön herrsche dabei Dauerfrost.
Im Laufe des Silvestertages kann es in der gesamten Region zu größeren Schneefällen kommen. „Da ist es, vor allem in Richtung Mitternacht, durchaus wahrscheinlich, dass da etwas liegenbleibt“, erklärt der Meteorologe. Die erwarteten Neuschneemengen unterscheiden sich je nach Höhenlage deutlich: „In den höheren Lagen etwa ein bis fünf Zentimeter, auf der Wasserkuppe sogar sieben bis zehn Zentimeter.“
Der Schneefall beginnt laut aktuellen Prognosen zunächst schwach, verstärkt sich jedoch im Tagesverlauf. „Und aufgrund der Temperaturen kann der Schnee dann sogar verbreitet liegenbleiben, da es in der Nacht zum 1. Januar ebenfalls kalt bleibt, bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.“
Zum Start ins neue Jahr beruhigt sich das Wetter zunächst etwas. „An Neujahr selbst lassen die Niederschläge dann erstmal nach“, sagt Schönebeck. Dafür müssen sich die Menschen auf zunehmenden Wind einstellen: „Dafür wird es windiger mit starken bis stürmischen Böen.“ Auch danach bleibt es winterlich, denn „in den folgenden Tagen sind sogar weitere Schneefälle möglich.“
