Regionalliga: Twistetal – TV Hersfeld 25:25 (14:10)
Eine tolle Moral bewies der Regionalliga-Aufsteiger aus Bad Hersfeld bei der heimstarken HSG Twistetal, die zuhause bisher nicht verloren hatte. Das änderte sich zwar am Samstag nicht, doch für Hersfeld war das Unentschieden bereits „Gold wert“, sagte Trainerin Sabine Teichmann: „Die Mannschaft hat über 60 Minuten eine mega Leistung gezeigt, nie aufgegeben. Wir hatten eine starke Abwehr, eine tolle Torhüterleistung – damit hat Twistetal vielleicht auch nicht gerechnet“. Hersfeld begann zwar furios und führte nach zwölf Minuten mit 5:2, dann drehte der Gegner aber auf und erarbeitete sich bis zur Pause ein Vier-Tore-Polster, weil der TVH zwischenzeitlich dann auch zwölf Minuten keinen Treffer mehr erzielen konnte. Schon nach wenigen Minuten im zweiten Durchgang schnupperten die Gäste dann aber wieder am Ausgleich. Gegen Ende sah es trotzdem nach einer Niederlage aus, besonders, weil Teichmanns Team zweimal in doppelter Unterzahl war. „Trotzdem haben wir den Punkt geholt“, freute sich die Trainerin zurecht.
Hersfeld: L. Raguse (5/3), Teichmann (7/5), Söllner (2), Berg (1), Busalt, Holzapfel (1), Höhmann, Petermann (1), Hugo (2), Lucas (2), Braun (4), Eimer.
Oberliga: Twistetal II – TV Hersfeld II 27:30 (13:17)
Ganz wichtig war der Sieg für die Zweitvertretung der TVH-Frauen beim Schlusslicht Twistetal II: „Wenn wir da nicht gewinnen wollen, wann dann“, war das Motto, das Trainerin Ute Berz zuvor ausgegeben hatte. Ihre Mannschaft ging das Spiel dann auch mit der nötigen Konzentration und dem nötigen Respekt an, und war von der ersten Minute an in Führung. „Wir waren über das gesamte Spiel gesehen die bessere Mannschaft und haben es am Ende auch verdient“, sagte Berz. Die Schiedsrichter wiederum legten eine harte Linie an den Tag, der TVH bekam insgesamt 13 Siebenmeter, von denen alleine Madlen Bittorf neun nutzte. Twistetal bekam elf Siebenmeter, traf davon aber gerade mal sechs. „Sie hatten eine klare Linie, aber haben sie durchgezogen“, meinte Berz zur Leistung der Unparteiischen. Der TVH spielte seine Möglichkeiten sehr gut heraus und kam so immer wieder in die gefährlichen Zonen, letztlich war der Sieg ungefährdet, wenngleich die Gastgeberinnen am Ende nochmal etwas verkürzen konnten.
Hersfeld II: Örde, Knaus (8/3), Braun, Thole, Berk (2), Bittorf (16/9), Maaß, Baumgardt, Niering, Chaitidou, Burau (2), Schade (2).
