„Wir haben am Ende wieder, wie so oft, die entscheidenden Fehler gemacht“, haderte Teichmann und verwies auf die Quote von der Siebenmeterlinie: „Wir haben von neun Siebenmetern nur drei verwandelt, das ist einfach zu wenig. Wenn man sich das Endergebnis anschaut, kann man sich ausrechnen, was bei besserer Quote möglich gewesen wäre.“
Dennoch war die Trainerin mit dem Auftritt alles andere als unzufrieden – immerhin seien die Punkte gegen das Spitzenteam aus Mittelhessen im Vorfeld nicht eingeplant gewesen, auch im Hinblick auf den Ausfall von der Lebensversicherung der Festspielstädterinnen auf Rechtsaußen, Andra Lucas. „Ich denke, auch Hüttenberg war von unserem Auftritt überrascht. Wir haben vor allem kämpferisch ein super Spiel gemacht, und auch die Abwehr war top“, so Teichmann über ein Spiel, dass von beiden Defensivreihen entscheidend geprägt wurde: Nach 15 Minuten stand es gerade einmal 3:3, zur Pause gar nur 6:7 aus Hersfelder Sicht. „Wenn man da auf den Liveticker geschaut hat, hätte man denken können, da würde irgendwas nicht funktionieren“, schmunzelte Teichmann, die vor allem der Hüttenberger Torfrau ein Sonderlob aussprach: „Sie hat wirklich extrem stark gehalten“, lobte Teichmann, die mit der Gesamtentwicklung ihres Teams zum Jahresabschluss sehr zufrieden ist: „Wir haben gesehen, wir sind angekommen in der Liga und können mithalten – auch gegen die Spitzenteams.“
TV Hersfeld: Manteufel, Raguse (1/1), Teichmann (6/2), Söllner (1), Berg, Busalt, Thiessen, Holzapfel (1), Höhmann, Petermann (4), Hugo (2), Herrmann, Braun (2), Dorst, Eimer.
