„Wir haben die zwei Punkte, das ist das Wichtigste“, sagte Großenlüder/Hainzells Trainer Liviu Pavel: „Wir machen uns das Leben aber selbst schwer.“ Obwohl es in der ersten Halbzeit im Spiel der Gäste zu viele Fehlwürfe gab, unter anderem auch von der Sieben-Meter-Linie, konnten sich die Osthessinnen in den zehn Minuten vor der Pause etwas absetzen. Nach dem Seitenwechsel hielt die HSG den Vorsprung zunächst, spielten ruhiger und verwarfen nicht mehr so viele Bälle – bis zum 33:29 gut sechs Minuten vor Schluss. Dann ließen sie die Gastgeberinnen aber nochmal rankommen, sodass es am Ende mit nur einem Tor unterschied knapp war. „In den Stresssituationen merkt man manchmal noch dass, der ein oder anderen noch etwas Erfahrung fehlt“, sagte Pavel. Die Besten Schützinnen bei den Gästen waren Lisa Peppler mit neun und Solveig Elsing mit acht Toren.
Großenlüder/Hainzell: Frodl, Möller, Sippel, Klüh, Jordan, Klitsch (2/1), Hartmann, Dietrich, Heger (4), Peppler (9), Kaub (2), Schwarz (6), Schmitt (4), Feldmann, Elsing (8/5), Otterbein.
