Lokales FD 31.12.2025

Förderverein Landsynagoge blickt auf gutes Jahr zurück

Heubach (pm/jah) – Eine rundum positive Bilanz hat der Förderverein Landsynagoge Heubach bei seiner Jahreshauptversammlung gezogen. Größte Aufgabe ist aktuell die Neugestaltung des Internet-Auftritts.

2026 ist es 20 Jahre her, dass Heubachs ehemalige Synagoge ihrer neuen Bestimmung als Kultur- und Begegnungsstätte übergeben wurde. Foto: Hartmut Zimmermann

„Wir können auf eine große Zahl guter Veranstaltungen zurückschauen“, sagte der Vorsitzende, Hartmut Zimmermann. Er erinnerte unter anderem an die KonzertLesung „In Auschwitz gab es keine Vögel“, aber auch an Abende mit schwungvoller Klezmer- und Jazz-Musik. Auch das Gedenken habe seinen Raum gehabt - so mit einem Film zu Margot Friedländer und einem Referat zum Todesmarsch von den Frankfurter Adler-Werken nach Hünfeld.

Erfreulich sei auch, dass der Verein eine stetig wachsende Mitgliederzahl verzeichne. Das Werben um weitere Aktive bleibe auch für die Zukunft eine wichtige Aufgabe. Neben der Gestaltung des Programms gebe es aktuell eine besondere Herausforderung, berichtete Zimmermann: Aktuell werde intensiv an der Gestaltung eines neuen Internetauftritts gearbeitet. Diese Aufgabe könne der Verein nur umsetzen, weil er vom Land Hessen eine Förderung in vierstelliger Höhe bekommen habe. Der neue Internetauftritt entsteht in enger Zusammenarbeit mit Eckhard Schadwald vom Petersberger Unternehmen „Das Grafikbüro“. Der Vorsitzende würdigte die Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung bei diesem Prozess.

Kassierer Stephan Büttner berichtete über eine gute Kassenlage. Auch die erforderliche Eigenbeteiligung bei der Finanzierung des neuen Internetauftritts sei kein Problem. Für die Kassenprüfer lobte Hugo Rensch die Arbeit des Kassierers. Auf seinen Antrag hin wurden Büttner und der gesamte Vorstand entlastet. Bei den Neuwahlen wurde der Kernvorstand mit Hartmut Zimmermann, seiner Stellvertreterin Claudia Schäfer, Kassierer Stephan Büttner und Schriftführerin Brigitte Fehl im Amt bestätigt. Als Beisitzerinnen ergänzen Agnes Bindewald, Eva-Maria Scholl-Utz und Christine Zimmermann das Team.

Beim Ausblick auf die künftigen Aktivitäten informierte der Vorstand, dass am Sonntag, 31. Mai, mit einem Fest daran erinnert wird, dass das renovierte einstige Synagogen- und Rathaus-Gebäude im Mai 2006 seiner neuen Bestimmung als Ort der Kultur und Begegnung übergeben wurde. Zudem strebt der Verein an, dass die Bushaltestelle in der Friedensstraße, die bislang noch "Rathaus" heißt, künftig "Ehemalige Landsynagoge" heißt. Die Gemeindevertretung Kalbach wurde gebeten, einen entsprechenden Antrag an die Lokale Nahverkehrsgesellschaft zu beschließen; der Ortsbeirat Heubachs hatte dem Wunsch des Fördervereins bereits zugestimmt.