Die hybriden Kleinstsupermärkte Tante Enso versorgen seit 2019 das Land nachhaltig für ein besseres Leben vor Ort. Das mittlerweile als Marktführer etablierte Unternehmen für 24/7 Supermärkte in ländlichen Regionen (120 Filialen deutschlandweit: 80 eröffnete und 41 in Eröffnungsplanung) ist weiterhin in einer starken Wachstumsphase und verstärkt sich im Zuge der Nachfolgereglung von Gründer Thorsten Bausch, der sich aus der operativen Geschäftsführung zurückzieht. Mit Dr. Erik Massmann und Thomas Gutberlet werden zusammen mit Gründer und Geschäftsführer Norbert Hegmann die Weichen für eine Expansion auf 300 Tante Enso-Märkte in der ländlichen Region bis 2030 gestellt.
Das Geschäftsmodell der Enso Gruppe basiert auf einer breit angelegten Genossenschaftsbeteiligung. Zum einen durch einzelne Teilhaberschaften, besonders in den Tante Enso-Filialstandorten. Die PrivatePublic-Partnership setzt allerdings auch auf weitere Beteiligungsformen wie dem Modell der Sparkassentochter Sachwert Invest oder einer Beteiligungsgesellschaft für Investoren. Das bisherige Gesamtinvestment in das Bremer Unternehmen beträgt bisher knapp 90 Mio. Euro, mit 10 Mio. Euro über die Genossenschaft. „Unser Ziel ist es, die Genossenschaft zum größten Investor zu machen, um eine starke Unabhängigkeit zu bewahren“, so Gründer Norbert Hegmann. Co-Gründer Thorsten Bausch wird das Unternehmen weiter in der Genossenschaft aktiv begleiten.
Tante Enso ist ein stationärer Supermarkt auf durchschnittlich 230 qm, der rund um die Uhr geöffnet und zu bestimmten Tageszeiten werktags mit Personal besetzt ist. Zu diesen personalbesetzten Öffnungszeiten funktioniert Tante Enso genauso wie jeder andere Supermarkt. Das Sortiment ist mit 3000 bis 4000 Artikeln derart umfangreich gestaltet, dass es erstmals als Vollversorgungsangebot die Versorgungslücke komplett schließen kann. Enso setzt auf drei Grundideen, mit denen das Unternehmen die ländliche Nahversorgung verbessern will: Nahversorgung für die und in der Gemeinschaft sicherstellen – hier greift die Entwicklung und Umsetzung des Modells von Tante Enso, unter Einbeziehung von Kundenwünschen besonders bei regionalen Produkten im Sortiment. Als Teilhaber der Genossenschaft selbstbestimmt einkaufen und mitentscheiden – so steht der Mensch konsequent im Mittelpunkt. Und nicht zuletzt: Kleine Hersteller = echte Helden. Dafür sorgt das Herstellerprogramm „Enso Helden“, mit dem nachhaltig produzierende Start-ups, Manufakturen und KMU-Hersteller unterstützt werden.
Gutberlet: „Total überzeugt“
Thomas Gutberlet selbst verkündet am Dienstag auf seinem LinkedIn-Profil: Ich freue mich sehr, mich in diese dynamische Arbeitsgemeinschaft einbringen zu dürfen. Die grundlegenden DNA der Enso Gruppe zu Partizipation, Selbstwirksamkeit, Teilhabe und Nachhaltigkeit bei der Versorgung des Landes für ein besseres Leben hat mich total überzeugt“. Sein Orientierungsjahr sei damit „vorbei“.
