Pünktlich zum Weihnachtsfest erhielten noch einmal vier Vorhaben einen Förderzuschlag. Vorgesehen sind rund 93.000 Euro für die Errichtung eines Soccer-Feldes im Philippsthaler Ortsteil Röhrigshof, etwa 62.000 Euro für eine Projektstelle Museumspädagogik am Kali-Bergbaumuseum in Heringen, rund 50.000 Euro für die Erneuerung des Mobiliars im Dorfgemeinschaftshaus Hohenroda-Mansbach sowie etwa 20.000 Euro für die Neugestaltung des Dorfplatzes im Ortsteil Ausbach.
Landrat Torsten Warnecke bezeichnet die Verteilung der Restmittel als gelungenen Abschluss des Förderprogramms: „Es freut mich sehr, dass es uns gelungen ist, die verbleibenden Mittel des Werra-Ulster-Weser-Fonds gezielt in unsere Region zu investieren. Besonders freut mich, dass in den vergangenen Jahren engagierte Initiativen, Vereine und Kommunen unterstützt werden konnten, die mit großem Einsatz zur Entwicklung und Lebensqualität in unserer Kali-Region beitragen.“
Über die gesamte Förderperiode wurden in Philippsthal neun Projekte mit rund 313.000 Euro unterstützt. Dazu zählten unter anderem Förderungen für den Tennisverein Rot-Weiß Philippsthal zur Strom- und Wasserversorgung der Tennisanlage sowie der Ankauf eines ehemaligen Firmengeländes durch die Gemeinde zur Nutzung als Bauhof.
In Heringen flossen rund 306.000 Euro in zwölf Projekte. Gefördert wurden unter anderem die Umrüstung des Kali-Bergbaumuseums sowie die Anschaffung eines Chip-Zeitmesssystems für die Triathletenschmiede Werratal. Die Gemeinde Hohenroda erhielt insgesamt rund 315.000 Euro zur Förderung von zehn Projekten. Dazu gehörten unter anderem die Sanierung der über 400 Jahre alten Geyso-Kapelle in Mansbach sowie die Bauleitplanung für eine Wohn- und Pflegeeinrichtung.
Neben den drei Kommunen wurde auch das Regionalmanagement Nordhessen mit rund 64.000 Euro gefördert. Die Mittel wurden für die Erarbeitung einer Entwicklungsstrategie unter dem Titel „Zukunft Kaliregion“ eingesetzt. Die Projekte wurden teils von den Kommunen selbst, teils von Vereinen oder Initiativen umgesetzt. „Die Mittel des Werra-Ulster-Weser-Fonds sind immer dort angekommen, wo sie konkret etwas bewirken sollen. Die geförderten Projekte zeigen, wie viel Potenzial und Zusammenhalt in unserem Landkreis stecken“, so Warnecke.
Hintergrund:
Der Werra-Ulster-Weser-Fonds wurde 2018 vom Bundesumweltministerium ins Leben gerufen, um das Kali-Revier in Hessen und Thüringen zukunftsfähig und attraktiv weiterzuentwickeln. Insgesamt standen zwei Millionen Euro zur Verfügung, die zu gleichen Teilen in beiden Bundesländern in Entwicklungsprojekte investiert wurden. Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg profitieren davon die Kommunen Philippsthal, Heringen und Hohenroda.
