„Die bundesweiten Paketmengen haben in den letzten Wochen deutlich angezogen und wir sind seit Dezember in die intensivste Phase unseres Weihnachtsgeschäfts gestartet“, berichtet Thomas Kutsch, Pressesprecher der DHL Group für die Bereiche Mittel-, Nord- und Osthessen sowie Thüringen: „Die Woche rund um den Cyber Monday am 1. Dezember war die mengenstärkste Woche. An Spitzentagen rechnen wir mit über zwölf Millionen Paketsendungen – sowohl während der Cyber Week als auch im gesamten Dezember. Das sind fast doppelt so viele wie an normalen Tagen.“ Über das restliche Jahr liege der Durchschnitt bei 6,7 Millionen Paketen pro Tag.
Um das zu bewältigen sind während dieser besonders arbeitsreichen Zeit bundesweit circa 10.000 zusätzliche Aushilfskräfte und rund 11.000 zusätzliche Fahrzeuge im Einsatz. „An Spitzentagen sind rund 14.800 Pakettouren geplant – etwa 5000 mehr als üblich“, zeigt Kutsch auf. Auch in Osthessen wird mehr Personal eingesetzt. An den Brief- und Paketzustellstützpunkten etwa in Lehnerz, Lauterbach, Alsfeld, Hofbieber, Neuhof, Hilders, Gersfeld und Schlüchtern arbeiten aktuell circa fünf bis zehn Prozent mehr Menschen. „In dem für Osthessen zuständigen Paketzentrum im südniedersächsischen Staufenberg werden aktuell an den Spitzentagen direkt vor Weihnachten über 500.000 Sendungen über die Bänder laufen“, berichtet Kutsch: „Zum Vergleich: An durchschnittlichen Werktagen sind es rund 350.000 Sendungen.“ Auch im Briefzentrum Eichenzell, zuständig für den Postleitzahlbereich 36, werden derzeit deutlich mehr Briefe sortiert: Bis zu 600.000 Sendungen am Tag und damit rund 100.000 mehr als im Jahresschnitt.
Weihnachtspost rechtzeitig auf den Weg bringen
Damit auch in Zeiten mit so hohem Sendungsaufkommen die Weihnachtspost rechtzeitig zum Fest und gut bei Freunden und Verwandten ankommt, haben Deutsche Post und DHL ein Paar Tipps zusammengestellt. Letzter Abgabetermin für eine pünktliche Zustellung innerhalb Deutschlands bis Heiligabend ist der 20. Dezember – sowohl für Pakete als auch für Standardbriefe. Für internationale Sendungen ist die Frist bereits am Montag abgelaufen. Wer eine Sendung verfolgen, Versandlabels kaufen oder sogar einen Brief ohne klassische Briefmarke zum Aufkleben frankieren will, kann dazu die Post und DHL App nutzen. Frankierte Briefe können in den Briefkasten geworfen werden, für alles andere können sich Kunden an die Mitarbeiter in den Filialen, Paketshops und Verkaufspunkten wenden oder eine der über 16.500 Pack- und Poststationen in Deutschland nutzen. Damit alles heil ankommt, sollten Pakete in geeigneten Kartons sicher verpackt werden, ohne Folien und Geschenkband an der Außenseite. Zudem weist die Deutsche Post gerade vor Weihnachten darauf hin, dass für den Verlust von Bargeld, das in einem Standardbrief versandt wird, nicht gehaftet wird, es aber spezielle Verssandformen wie das Einschreiben Wert als sichere Alternative gibt.
