Seit 1959 trägt jeweils ein Minenjagdboot des Geschwaders den Namen „Fulda“, die Stadt pflegt seitdem eine enge Patenschaft zur Besatzung. Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld betonte bei seinem Besuch die historische und gesellschaftliche Bedeutung dieser Verbindung: „Wir sind zwingend darauf angewiesen, die Bundeswehr insgesamt zu stärken – und dazu gehört nun einmal auch die Marine. Gleichzeitig wollen wir das Bewusstsein für unsere Verteidigungsfähigkeit in der Bevölkerung stärken.“
Die Ausstellung vermittelt die Besonderheiten der Minenabwehr anschaulich: Besucher können Exponate bestaunen, digitale Inhalte erkunden und Beispiele aus dem Alltag auf See kennenlernen. Am 21. und 22. November standen Soldaten des Geschwaders persönlich für Fragen bereit. Am Mittwoch war zudem eine Delegation des Minenjagdbootes „Fulda“ unter Leitung von Fregattenkapitän Michael Voigt vor Ort, um die Ausstellung zu begleiten. Voigt betonte: „Das verbindet uns auf besondere Weise – wir leben Fulda. Dabei transportieren wir auch Sicherheit und Demokratie und verteidigen diese aktiv. Sicherheit muss man hart erkämpfen. Minenräumung ist ein zentraler Beitrag zur Sicherheit der Seewege – für Handel, NATO-Einsätze und unser Land.“ Er fügte hinzu: „Es ist uns wichtig, junge Menschen für die Marine zu begeistern und die Bundeswehr als Teil unserer Gesellschaft sichtbar zu machen.“
Die Ausstellung entstand in Kooperation zwischen der Bundesmarine und der Stadtentwicklungsgesellschaft Fulda (SEG), Eigentümerin des Kaufhaus-Areals. Sie befindet sich im hinteren Teil des Erdgeschosses des Konzeptkaufhauses KARL (ehemals Kaufhaus Kerber, Rabanusstraße) und ist zugänglich über die Passage oder direkt durch das Kaufhaus.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 bis 19 Uhr, Samstag 10 bis 18 Uhr.
Die Schau richtet sich an alle Altersgruppen und bietet nicht nur spannende Einblicke in maritime Technik und Sicherheit, sondern auch Informationen zu Karriere- und Ausbildungsmöglichkeiten bei der Bundeswehr. Die Veranstalter hoffen, mit der Ausstellung die Verbindung zwischen Stadt und Marine zu stärken und ein breites Publikum für die Aufgaben der Bundeswehr zu sensibilisieren.
