Der Vorlesepart wurde in diesem Jahr von der Kanzlerin der Hochschule Fulda, Dr. Anke Günther, übernommen. Sie las aus der Geschichte „Die große Wörterfabrik“ von Agnès de Lestrade und Valeria Docampo. In dem Bilderbuch geht es um ein Land, in dem die Menschen fast gar nicht reden. In diesem sonderbaren Land muss man die Wörter kaufen und sie schlucken, um sie aussprechen zu können. Um der hübschen Marie sein Herz zu öffnen, braucht der kleine Paul dringend Wörter. Aber wie soll er das machen? Denn für all das, was er ihr gerne sagen würde, bräuchte er ein Vermögen…
Passend zu den Worten wurde ein Bilderbuchkino auf die Leinwand projiziert. Zum Abschluss bekamen die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer dann noch ein sogenanntes Lesemaus-Buch „Wir lesen vor! Kunterbunte Geschichten“ mit drei illustrierten Vorlesegeschichten sowie ein Wort aus der HLSB-Schatztruhe geschenkt.
Berthold Weiß, Leiter der HLSB Fulda erläuterte: „Der Tag des Vorlesens ist eine bundesweite Aktion, die auf die Bedeutung des Vorlesens aufmerksam macht. Wir sind natürlich dabei – sowohl in der Haupt- als auch in der Zweigstelle Fulda-Galerie. Darüber hinaus finden bei uns ganzjährig Veranstaltungen zur Leseförderung statt.“ Am Ende bedankte er sich mit einer Vorleseurkunde bei Hochschul-Kanzlerin Dr. Günther, die betonte, wie viel Freude es ihr gemacht habe den Kindern die Geschichte vorzulesen.
Hintergrund – Bundesweiter Vorlesetag
Bereits seit 2004 ist der Bundesweite Vorlesetag auf gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung Deutschlands größtes Vorlesefest und ein öffentliches Zeichen, um alljährlich Kinder und Erwachsene für die Bedeutung des Vorlesens zu begeistern. Beteiligten sich zu Beginn gerade einmal 1900 Menschen, so schauen die Organisatoren mittlerweile stolz auf mehr als eine Million Teilnehmende in ganz Deutschland. Die Stiftung Lesen, der Carlsen Verlag mit Carlsen in der Kita und die Smalland Kinderbuchausstellungen stellen die LESEMAUS Sonderausgabe kostenfrei im Rahmen des Bundesweiten Vorlesetages zur Verfügung. Ermöglicht wird die Sonderausgabe auch dank der Teilnehmenden der Deutschen Postcode Lotterie. Weitere unterstützende Unternehmen sind die Druckerei Meo Media und der Papierlieferant SAPPI.
