Bezirksliga: DAFKS Fulda – TV Hersfeld 86:60 (39:33)
„Endlich hatten wir auch mal ein Heimspiel in der BGS-Sporthalle“, atmete DAKFS-Trainer Boris Jurcevic auf, nachdem zuletzt jeweils in die Blackhorse-Halle ausgewichen werden musste. Seine Mannschaft habe im Osthessen-Derby gegen den TV Hersfeld von Anfang an „die Richtung gezeigt und mit unserem Tempo durchgesetzt“. Die Gäste verteidigten aber hoch und aggressiv, was Jurcevic persönlich freute, sagte er mit einem Augenzwinkern. „Da ich entschieden habe, dass Toni erst von der Bank kommt, mussten wir uns in der Offense anders einstellen, auch andere Spielzüge umsetzen“, so der Trainer. Das klappte allerdings sehr gut und Mitte des zweiten Viertels waren es schon zwischenzeitlich über 15 Punkte Vorsprung. „Danach haben wir ein bisschen nachgelassen, weil viele denken, es geht von alleine weiter“, haderte Jurcevic: Hersfeld nutzte diese Schläfrigkeit und kämpfte sich ran. Jurcevic war gezwungen, ein Timeout zu nehmen. Die kurze Auszeit war dann erfolgreich: Sein Team drehte wieder auf und hielt die Führung bis zum Ende des Spiels. Toni Jurcevic musste dann sogar „nur“ 24 Minuten ran. Dafür konnten andere ihre Erfahrungen sammeln. Neuzugang Mehdi Teligui war beruflich verhindert, dennoch sah der Trainer eine „sehr gute Ballrotation“. Auch Aleksander Grisza, der sich für den Kader bereiterklärte, zeigte, „dass man auf ihn zählen kann“.
DAFKS Fulda: B. Jurcevic (19), Kajic, Frederkindt, Grisza (8), Mirnic, T. Jurcevic (26), Spahija, Zaiets (5), Misic (17), Matco (11).
Bezirksliga: TSV Vellmar II – FT Fulda 67:86 (24:56)
FT Fulda legte einen starken Auftakt in das Spiel in Vellmar hin und konnte die Partie von vorneweg spielen. „Wir haben uns durch harte Verteidigung und guter Effizienz in der Offense bis zur Halbzeit gut absetzen können“, sagte Trainer Felix Böhle zufrieden. Da die Red Kites aus Fulda nur zu sechst waren, musste alle zwei bis drei Minuten rotiert werden, sodass jeder etwas Pause bekommen konnte. „In der zweiten Halbzeit haben die Gegner ihre Verteidigung dann umgestellt, worauf wir zuerst etwas mühsam reagiert haben und Schwierigkeiten beim Scoren hatten“, so Böhle weiter. Obwohl dann die Puste bei den Gästen nach und nach weniger wurde, konnte FT ein Comeback des Gegners verhindern. „Jeder hat in 40 Minuten alles gegeben“, so der Coach. Am Ende feierten die Fuldaer damit einen souveränen Sieg gegen eine gut aufgestellte und erfahrene Mannschaft aus Vellmar.
FT Fulda: Haas, Heins, Samanski, Stock, Toteski, Weßler.
Damen-Bezirksliga: CVJM Kassel II – TV Hersfeld 91:38 (42:24)
Der Favorit in dieser Saison in der drei Teams umfassenden Damen-Bezirksliga dürfte gefunden sein – und er kommt nicht aus Osthessen: Nachdem CVJM Kassel II schon deutlich gegen FT Fulda gewann, waren nun auch die Damen des TV Hersfeld chancenlos. In drei von vier Vierteln punktete das Hersfelder Team nur einstellig.
Kreisliga: DAFKS Fulda II – FC Homberg 43:59 (16:27)
Die zweite Mannschaft von DAFKS Fulda kassierte in der Kreisliga die nächste Pleite – es war bereits die fünfte in Serie. Das wurmte Trainer Boris Jurcevic: „Ich habe das Gefühl, dass keine Mannschaft so wirklich besser ist als wir. Aber dennoch fehlt uns die Erfahrung im sehr jungen Kader“. Er hoffe, dass alle seine Akteure trotz der Negativserie weiterhin am Ball bleiben: „Aber so lernt man halt auch die andere Seite des Basketballs. Die Erfahrungen sammeln wir – und die Entwicklung kommt dabei parallel“.
Jugend:
Die U18 des TV Hersfeld zog in der Landesliga wieder den Kürzeren und verlor zuhause mit 88:95 (37:58) gegen die TG Hanau II. Der Rückstand, der sich in der ersten Halbzeit angesammelt hatte, war letztlich für den Titans-Nachwuchs nicht mehr aufzuholen. FT Fuldas Landesliga-Team – die U16 – unterlag derweil deutlich mit 41:83 (15:39) beim TV Okarben, der damit den Fuldaern in der Tabelle ordentlich auf die Pelle rückte. In der U18-Bezirksliga lief es auch nicht besser: Hier verlor FT Fulda ebenfalls klar mit 56:97 (18:59) bei TuS Fritzlar. 18 Punkte in der gesamten ersten Hälfte waren einfach zu wenig.
