Dr. Albert Post, stellvertretender Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Fulda und Vorsitzender des Ausschusses für Schule, Kultur und Sport, begrüßte die zahlreichen Gäste, darunter mit Dimitrij Ovtcharov und Fan Bo Meng auch zwei Bundesliga-Spieler und Trainer Qing Yu Meng. Ebenso hieß er TTC-Präsidenten Stefan Frauenholz und Bürgermeister Dag Wehner willkommen. Post unterstrich die Zielsetzung der Veranstaltung: „Mit solch einem Event möchten wir ermöglichen, eine Verbindung vor Ort zu schaffen.“ Die Stadt Fulda trage eine große Verantwortung für den Sport und stelle die Infrastruktur für Schul-, Breiten- und Leistungssport sowie für zahlreiche Vereinsangebote zur Verfügung. Fulda verfüge über 28 Sporthallen, 47 Sportplatzanlagen und weitere Sportstätten wie Schießstände und Beachvolleyballplätze. Insgesamt unterstütze die Stadt 82 Sportvereine mit mehr als 26.000 Mitgliedern. Besonders hob Post die neue Halle und die Arbeit des TTC hervor und dankte „allen Sponsoren, die den Sport in jeder Art fördern“.
Im Anschluss stellte TTC-Vorsitzender Stefan Fraunholz die Geschichte und den Werdegang des Vereins sowie die neue Spielstätte vor. „Der TTC ist seit über 20 Jahren in der Tischtennis-Bundesliga vertreten“, erklärte Fraunholz. Fan Bo Meng bezeichnete er als „echtes Eigengewächs“ des Vereins: „Ich habe mit ihm damals in der sechsten Mannschaft zusammen Doppel gespielt – er spielt seit seinem siebten Lebensjahr für den TTC.“ Zwar sei die erste Herrenmannschaft das Aushängeschild des Vereins, doch auch im Amateur- und Nachwuchsbereich sei der TTC sehr aktiv. Besonders erwähnte Fraunholz die Zusammenarbeit mit antonius: „Sie kommen jeden Montag zu einem Training vorbei und eine Gruppe von antonius ist auch bei jedem Heimspiel des TTC dabei.“
Bürgermeister Wehner griff die Ausführungen mit einem Schmunzeln auf: „Nach einer Legende wie Stefan zu sprechen, ist nicht immer so leicht.“ Für Fulda sei es keine Selbstverständlichkeit, einen Verein zu haben, der über so viele Jahre hinweg in der Bundesliga spiele. Wehner lobte die modernisierte Halle und wies auf den umfangreichen Sanierungsprozess hin. „Von der Heizung über die Akustik bis hin zur Tribüne ist hier alles neu“, sagte er. Es könne festgehalten werden, dass „bis auf die Wände, die stehen geblieben sind, alles andere auf den neuesten Stand gebracht wurde“.
Zum Abschluss der Veranstaltung hatten die Gäste die Möglichkeit, bei einem gemeinsamen Rundgang die erneuerte Hubtex-Arena in Augenschein zu nehmen und sich selbst ein Bild von den modernen Bedingungen für den Bundesliga-Spielbetrieb zu machen. Ebenfalls standen die Spieler vom TTC für Gespräche zu Verfügung.
