Zwei Mal sind die Fuldaer in diesem Jahr noch in der Liga gefordert: Die Partie gegen Bremen um den starken Schweden Mattias Falck ist das letzte Heimspiel 2025, das Gastspiel beim TTC Zugbrücke Grenzau am kommenden Montag bildet den Jahresabschluss – und ist gleichzeitig die Generalprobe für das Final Four im Pokal, das am 4. Januar im schwäbischen Neu-Ulm steigt. „Es geht Schlag auf Schlag jetzt bei uns“, erklärt TTC-Präsident Stefan Frauenholz: „Wir wollen die beiden Spiele jetzt positiv gestalten und dann geht es zum Final Four.“
Doch zuvor kommt mit Bremen ein unangenehmer Gegner in die Barockstadt: Der SV Werder führt die Liga derzeit gemeinsam mit Borussia Düsseldorf an und konnte von neun Saisonspielen sieben siegreich gestalten – lediglich dem amtierenden Meister Ochsenhausen und Schwalbe Bergneustadt mussten sich die Norddeutschen geschlagen geben. Frauenholz warnt entsprechend: „Das wird eine große Aufgabe, das ist ein schwerer Gegner. Sie haben mit Falck und Gerassimenko zwei starke Spieler, dazu kamen jetzt Irvin Bertrand und Marcelo Aguirre, die beide erst ein Spiel verloren haben.“ Besonders der Paraguayer Aguirre sorgte bereits für Aufsehen, als er den früheren Weltranglistenersten Fan Zhendong bezwang. „Die beiden haben wirklich eingeschlagen. Bremen ist auch im letzten Jahr so stark gestartet, in der Rückrunde sind sie dann eingebrochen. Mal abwarten, wie das in dieser Saison aussieht. Aber aktuell stehen sie vollkommen zu Recht da oben“, stellt Frauenholz fest.
Die Maberzeller hingegen wollen nach der knapp vierwöchigen Pause an den knappen 3:2-Erfolg gegen Mühlhausen anknüpfen – einerseits, um den Rückstand auf die Playoff-Plätze nicht noch größer werden zu lassen und andererseits, um Selbstvertrauen für den Jahresabschluss in Grenzau und den Auftakt 2026 im Pokal-Final-Four zu tanken. Nicht dabei helfen können wird weiterhin der Taiwanese Kao Cheng-jui: Im November waren die TTC-Verantwortlichen noch positiv gestimmt, was einen Einsatz vor Weihnachten angeht, jetzt verkündet Stefan Frauenholz allerdings schlechte Nachrichten: „Er fällt verletzungsbedingt leider noch länger aus und wird uns weder in den letzten beiden Spielen des Jahres in der Liga, noch beim Final Four helfen können.“
Im letzten Heimspiel werden auf Seiten der Fuldaer also die bekannten Gesichter um Ovtcharov, Fanbo Meng, Jonathan Groth und Ruwen Filus aufschlagen. „Und es sieht danach aus, als könnten wir mit einem nahezu vollen Haus rechnen“, freut sich Frauenholz abschließend: „Es gibt nur noch einige, wenige Restkarten.“
