Mit 1:3 mussten sich die Fuldaer gegen den Tabellenzweiten Bremen geschlagen geben – eine Niederlage, die trotz der stark aufspielenden Norddeutschen durchaus vermeidbar gewesen wäre. Dennoch geht der Blick bei Stefan Frauenholz und Co. bereits nach vorne, viel Zeit zum Durchschnaufen bleibt im straffen Programm zum Jahresende ohnehin nicht: Am Montagabend ist ein Sieg beim Tabellenvorletzten TTC Zugbrücke Grenzau Pflicht für die Fuldaer, wenn der Abstand zu den Playoff-Plätzen nicht zu groß werden soll. Aktuell liegt Maberzell mit einer ausgeglichenen Bilanz und 10:10 Punkten auf Platz sechs. Ochsenhausen, derzeit auf Platz vier und damit auf dem letzten Rang, der zur Teilnahme an der Bundesliga-Endrunde berechtigt, hat mit 14:8 Punkten allerdings schon einen respektablen Vorsprung: „Wir müssen zusehen, dass wir das irgendwie gewinnen“, weiß daher auch Frauenholz um die Wichtigkeit des Spiels im Nachbarbundesland Rheinland-Pfalz: „Es wird auf jeden Fall schwer, Grenzau war im letzten Spiel richtig gut.“
Wieder mit von der Partie beim Tabellenvorletzten ist dann auch der Däne Jonathan Groth, der gegen Bremen noch pausiert hatte und von Abwehrspezialist Ruwen Filus vertreten wurde – der allerdings keinen guten Abend erwischte und beide Einzel verlor. „Jonathan ist wieder dabei. Gegen Bremen war er draußen, weil ja jeder auch nur eine gewisse Anzahl an Spielen absolvieren kann“, erläuterte Frauenholz. Filus rückt dafür wieder ins zweite Glied, ansonsten gehen für den TTC wie gewohnt Dimitrij Ovtcharov und Fanbo Meng an den Start – der Taiwanese Kao Cheng-jui fehlt weiterhin verletzungsbedingt und wird vorerst nicht für die Fuldaer an die Platte gehen können. „Es wird nicht leicht, aber wir müssen das gewinnen, um irgendwie den Anschluss zu halten“, so Frauenholz abschließend. Nach dem letzten Bundesligaspiel 2025 wartet auf die Maberzeller zum Jahresauftakt das Pokal-Final-Four im schwäbischen Neu-Ulm (4. Januar).
