Ähnlich erfolgreich war Borussia Dortmund: Angeführt vom zurückgekehrten Spitzenspieler Anders Lind gewannen die Westfalen am Mittwochabend das Kellerduell gegen den TTC OE Clarity-Telefonie Systeme Bad Homburg mit 3:1 und überholten damit den direkten Konkurrenten. Lind baute seine TTBL-Bilanz auf 7:0 aus, während für Bad Homburg allein Jo Yokotani punktete.
Bad Königshofens Daniel Habesohn setzte gleich zu Beginn der Partie gegen den TTC Schwalbe Bergneustadt ein Ausrufezeichen. Gegen Benedikt Duda gewann er nach vier Sätzen und legte den Grundstein für den Erfolg der Gäste. „Der Auftaktsieg war entscheidend“, kommentierte Habesohn. „Wir haben bisher nur wenige Chancen in diese Saison nutzen können. Dass wir heute erfolgreich waren, ist extrem wichtig.“ Auch im zweiten Einzel blieb Bad Königshofen stabil. Bastian Steger musste sich zwar Adrien Rassenfosse im zweiten Satz geschlagen geben, insgesamt ließ der Routinier jedoch wenig Zweifel aufkommen und erhöhte mit einem 3:1-Erfolg auf 2:0 für die Gäste. Damit stand Bergneustadt bereits unter Zugzwang.
Ruiz verpasst Comeback – Zeljko macht den Deckel drauf
Im dritten Match bot sich den Gastgebern noch einmal die Chance, in die Partie zurückzukehren. Romain Ruiz lag gegen Filip Zeljko zunächst mit 0:2 Sätzen und 2:7 Punkten zurück, blieb aber weiter kämpferisch und erzwang den Entscheidungssatz. Dort behielt jedoch der Kroate die Oberhand und sicherte Bad Königshofen den dritten Punkt des Abends.
Bei den Gastgebern überwog entsprechend die Enttäuschung. „Unsere Gegner haben heute sehr gut gespielt und sich in Topform gezeigt“, sagte Duda. „Uns merkt man an, dass die Saison bereits sehr lang ist. In wichtigen Situationen haben wir falsche Entscheidungen getroffen. Bad Königshofen hat die wettkampffreie Zeit gut genutzt und sich heute stark präsentiert.“
Für den TSV Bad Königshofen bedeutet der Erfolg neue Hoffnung nach bislang schwierigen Wochen. Bergneustadt hingegen verpasst die Chance, den Anschluss an die Spitzengruppe zu halten, und muss die Niederlage schnell abhaken.
Anders Lind führt Dortmund zum Sieg über Bad Homburg
Angeführt vom zurückgekehrten Spitzenspieler Anders Lind hat Borussia Dortmund am Mittwochabend das Kellerduell gegen den TTC OE Clarity-Telefonie Systeme Bad Homburg mit 3:1 gewonnen und den direkten Konkurrenten überholt. Lind baute seine TTBL-Bilanz auf 7:0 aus; für Bad Homburg punktete allein Jo Yokotani.
BVB-Coach Evgeny Fadeev hatte die Marschroute vor dem letzten TTBL-Block des Jahres klar formuliert: „Wir wollen natürlich vier Punkte aus den zwei Spielen holen“, sagte der 50-Jährige mit Blick auf die Duelle gegen Bad Homburg und Bad Königshofen. Zwei Siege wären gleichbedeutend mit dem Anschluss ans Tabellenmittelfeld – und am Mittwoch folgte der erste Schritt gegen einen direkten Konkurrenten.
Verlassen konnte sich Fadeev wieder auf Anders Lind, der die vergangenen zwei Spiele verpasst hatte. Wegen seiner Teilnahme an den WTT Finals war die Partie verlegt worden; der Däne meldete sich mit zwei 3:1-Siegen – gegen Juan Perez und zum Abschluss gegen Jo Yokotani – eindrucksvoll zurück und kletterte auf Rang vier im TTBL-Ranking. „Anders hat es gut gemacht“, lobte Teamkollege Kristian Karlsson am Dyn-Mikro.
BVB zieht an Bad Homburg vorbei
Karlsson selbst holte den dritten, zum Sieg nötigen Punkt durch ein 3:1 gegen Ivor Ban. Zuvor hatte Yokotani mit einem deutlichen Dreisatz-Erfolg über Cedric Nuytinck ausgeglichen, im Duell der Einser aber das Entscheidungsdoppel verpasst. Durch den Dortmunder Erfolg tauschen die beiden Aufsteiger des Jahres 2024 die Plätze: Der BVB springt auf Rang neun, Bad Homburg fällt auf zehn und droht, auf einen Abstiegsplatz zu fallen.
Das Team aus dem Taunus, das sich nach dem Coup gegen Rekordsieger Borussia Düsseldorf für das Liebherr Pokal-Final Four am 4. Januar 2026 in Ulm/Neu-Ulm qualifiziert hat, trifft am Samstag um 17.30 Uhr auf den TTC Schwalbe Bergneustadt. Dortmund möchte bereits zuvor (15 Uhr) beim Tabellenletzten TSV Bad Königshofen den perfekten Jahresabschluss schaffen.
Der 10. Spieltag in der Übersicht
TTC Schwalbe Bergneustadt – TSV Bad Königshofen 0:3
Benedikt Duda – Daniel Habesohn 1:3 (8:11, 11:6, 5:11, 10:12)
Adrien Rassenfosse – Bastian Steger 1:3 (5:11, 11:8, 8:11, 4:11)
Romain Ruiz – Filip Zeljko 2:3 (9:11, 6:11, 12:10, 11:3, 8:11)
Borussia Dortmund – TTC OE Clarity-Telefonie Systeme Bad Homburg 3:1
Anders Lind – Juan Perez 3:1 (11:7, 8:11, 11:3, 11:9)
Cedric Nuytinck – Jo Yokotani 0:3 (9:11, 7:11, 6:11)
Kristian Karlsson – Ivor Ban 3:1 (11:6, 9:11, 11:8, 11:7)
Anders Lind – Jo Yokotani 3:1 (11:6, 11:8, 7:11, 11:3)
1. FC Saarbrücken TT – TTF Liebherr Ochsenhausen 3:0
Darko Jorgic – Shunsuke Togami 3:2 (10:12, 1:11, 11:7, 11:9, 11:6)
Fan Zhendong – Iulian Chirita 3:0 (11:9, 12:10, 11:2)
Patrick Franziska – Andreas Levenko 3:0 (12:10, 11:5, 11:9)
ASC Grünwettersbach – TTC Zugbrücke Grenzau 1:3
Hiroto Shinozuka – Luka Mladenovic 2:3 (9:11, 11:7, 13:11, 8:11, 4:11)
Tiago Apolonia – Feng Yi-Hsin 3:0 (11:9, 16:14, 12:10)
Tobias Hippler – Maciej Kubik 0:3 (7:11, 3:11, 7:11)
Hiroto Shinozuka – Feng Yi-Hsin 2:3 (11:9, 8:11, 7:11, 11:8, 8:11)
Borussia Düsseldorf – Post SV Mühlhausen 3:1
Dang Qiu – Ovidiu Ionescu 3:1 (11:6, 8:11, 11:8, 11:9)
Borgar Haug – Steffen Mengel 0:3 (9:11, 9:11, 4:11)
Anton Källberg – Marcos Freitas 3:0 (11:7, 11:9, 11:8)
Dang Qiu – Steffen Mengel 3:2 (11:7, 11:3, 8:11, 4:11, 11:6)
Donnerstag, 18. Dezember
19 Uhr: TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell – SV Werder Bremen
Tabelle:
1 | Borussia Düsseldorf | 10 | +12 | 16:4 |
2 | SV Werder Bremen | 9 | +10 | 14:4 |
3 | 1. FC Saarbrücken | 10 | +14 | 14:6 |
4 | 10 | +5 | 12:8 | |
5 | TTF Liebherr Ochsenhausen | 10 | +3 | 12:8 |
6 | TTC Fulda-Maberzell | 9 | 0 | 10:8 |
7 | ASC Grünwettersbach | 10 | -2 | 8:12 |
8 | Post SV Mühlhausen | 10 | -5 | 8:12 |
9 | Borussia Dortmund | 10 | -6 | 8:12 |
10 | OE Bad Homburg 1987 | 10 | -9 | 6:12 |
11 | TTC Zugbrücke Grenzau | 10 | -19 | 6:14 |
12 | TSV Bad Königshofen | 10 | -12 | 4:14 |
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