Zugleich sprechen die NABU-Stiftung und der neue Betreiber ihren ausdrücklichen Dank an die Familie Adolph aus, die das NABU-Haus am Roten Moor über mehr als 20 Jahre hinweg mit großem persönlichem Engagement betrieben und geprägt hat. Das Gebäude am Roten Moor wurde im Jahr 2004 als kleine Jausenstation eröffnet und entwickelte sich in der Folge zu einem beliebten Anlaufpunkt für Wanderer, Radfahrer und Wintersportler. In den Jahren 2014 bis 2015 wurde der Standort baulich weiterentwickelt und erweitert, wodurch zusätzliche Aufenthaltsbereiche entstanden. Das Rote Moor liegt auf rund 820 Metern über dem Meeresspiegel und zählt damit zu den höchstgelegenen Bereichen Hessens. Der Standort ist seit vielen Jahren ein beliebtes Ausflugsziel und fester Bestandteil des regionalen Freizeit- und Erholungsangebots für Einheimische und Gäste der Rhön.
Das Rote Haus wird künftig bewusst kein klassisches Restaurant, sondern eine bodenständige Brotzeithütte zum Einkehren sein. Angeboten werden einfache Brotzeiten wie Wurst- und Käseplatten, Obatzter, Bratwürste, einfache Kindergerichte wie Pommes oder Chicken Nuggets sowie Getränke, darunter Bier. Am Standort stehen weiterhin Lademöglichkeiten für E-Bikes zur Verfügung, die bereits in der Vergangenheit von vielen Gästen genutzt wurden. Das Rote Haus versteht sich als ganzjähriger Anlaufpunkt: in den wärmeren Monaten für Wanderer, Radfahrer, Motorradfahrer, Familien und Ausflügler, in den Wintermonaten – sofern es die Witterung zulässt – auch als Einkehrmöglichkeit im Umfeld der Loipen und Winterwege am Roten Moor. Unabhängig von Jahreszeit oder Anlass lädt das Rote Haus dazu ein, eine Pause einzulegen, zusammenzukommen und den Aufenthalt in der Rhön bewusst zu genießen – sei es als Ziel einer Wanderung, als Zwischenstopp auf einer Radtour, als Treffpunkt für Familien oder als ruhiger Ort für Seniorinnen und Senioren.
Betreiber des Roten Hauses ist Kevin Lohfink, der den Standort familiär und mit klarem Verantwortungsbewusstsein führen wird. „Ich freue mich sehr, an diesem besonderen Standort mitten in der Natur meiner Leidenschaft nachgehen zu dürfen. Mir ist wichtig, dass das Rote Haus ein offener Ort wird – für Einheimische und Gäste sowie für die Region im Dreiländereck von Bayern, Hessen und Thüringen. Mit einer einfachen, ehrlichen Brotzeit und einer gemütlichen Atmosphäre möchten wir willkommen heißen und gemeinsam mit Familie und Team ein Ort sein, an dem man gerne einkehrt“, so Lohfink. Zugleich versteht Lohfink den Betrieb als bewussten Beitrag für die Region: „Ich bin mir der besonderen Verantwortung dieses Standorts sehr bewusst und trage sie mit großer Wertschätzung. Umso mehr freut es mich, vor Ort Arbeitsmöglichkeiten schaffen und Menschen aus der Region einbinden zu können.“
Auch die NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe begleitet den Neustart positiv. Geschäftsführerin Dina Schmidt erklärt: „Das Rote Moor ist ein besonderer Ort. Uns war wichtig, eine Lösung zu finden, die den Charakter des Standorts wahrt und gleichzeitig einen passenden Anlaufpunkt für Besucherinnen und Besucher bietet. Mit dem Roten Haus entsteht ein Angebot, das sich bewusst zurücknimmt und gut in Landschaft und Region einfügt.“ Der Start Ende Januar ist als schrittweiser Übergang angelegt.
