Schon im ersten Viertel konnten sich die Franken deutlich absetzen, zur Halbzeit lagen die Fuldaer mit 5:16 hinten und das Spiel war im Prinzip gelaufen. „Wir haben gewusst, dass Nürnberg schwimmerisch und körperlich stark ist“, sagte Fuldas Trainer David Horvath. Die überwiegend sehr jungen Fuldaer konnten nicht mithalten und wurden immer wieder ausgekontert. „Wir haben zu viele Fehler gemacht“, sagt Horvath und die wurden oft direkt bestraft. Auch in der Defensive bekamen die Wasserfreunde zu selten richtig Zugriff. Lediglich das dritte Viertel konnten die Osthessen ausgeglichen gestalten. „Auch wenn wir verloren haben, die älteren Spieler haben uns sehr geholfen“, meinte der Trainer. Unter anderem hatten Balazs Borbely, Joszef Katona und Christian Flamme, der mit drei Treffern zweitbester Schütze der Fuldaer hinter Constantin Möller wurde, wieder die Badekappe aufgesetzt. „Wir müssen alle zusammen weniger Fehler machen und weiter an uns arbeiten“, richtet Horvath den Blick nun schon aufs neue Jahr, wenn es unter anderem gegen Schlusslicht Frankfurt geht.
Fulda: Licht, C. Möller (4), J. Möller, Kreß, Atzert (1), Katona (1), Koch (1), Borbely, Hartung, O. Demir (1), Flamme (3), Jestädt, Hörl (1).
