Die Sorglosigkeit, die Eiterfeld/Leimbachs Trainer Andreas Herzberg zuletzt angesprochen hatte, war in Vellmar kaum zu sehen, dafür war die SGEL effizient und traf zum richtigen Zeitpunkt. Denn zunächst waren die Gäste „böse überrascht“ worden, als es nach nicht einmal fünf Minuten durch Neuzugang Rolf Sattorov 1:0 für den OSC stand. Doch wie schon das eine oder andere Mal schüttelte sich das Herzberg-Team schnell – ein Freistoß von Steven Rakk war klasse und scharf getreten und brachte den Ausgleich nach wenigen Minuten.
„Die Mannschaft hat wieder Nehmerqualitäten gezeigt, das ist positiv, dass wir nach Gegentoren zurückkommen können“, so der Trainer. Das Tor war der Auftakt für den Sahnetag von Steven Rakk: Der Routinier stellte wenige Minuten nach dem Seitenwechsel per Elfmeter auf 2:1, nachdem Joshua Winter vom Keeper abgeräumt wurde. Dabei bliebt es nicht: Rakk gelang noch das dritte Tor, diesmal wurde er toll bedient von Levi Köller und spielte freistehend seine Klasse aus. „Er hatte überhaupt eine sehr gute Präsenz auf dem Platz und sich mit den drei Toren belohnt“, lobte Herzberg den Matchwinner. Vellmar war zwar ab und an gefährlich, konnte aber keinen Stich mehr setzen, und schließlich legte Nils Wolf in der Nachspielzeit sogar noch einen drauf.
Vellmar: Gingel; Siebert (59. Sen), Hesemeier (59. Grefenstein), Aydin (82. Steinhauer), Scherer, Sattorov, Ma. Agyekum, Kara (69. da Silva), Schade, Geisler, Reimsche (46. van der Veen).
Eiterfeld/Leimb.: Budenz; Preis, Kurz, Behr, Rakk (89. Stumpf), Winter (83. R. Köller), Kramer, Schilling, Wolf, L. Köller (77. Hildebrand), Yildiz (84. Salzer).
Schiedsrichter: Nils Ole Vitt (SG Nordkreis)
Tore: 1:0 Rolf Sattorov (5.), 1:1 Steven Rakk (11.) 1:2 Steven Rakk (50., Foulelfmeter), 1:3 Steven Rakk (67.), 1:4 Nils Wolf (90.+4)
Zuschauer: 100
