Fünf Punkte aus drei Partien, dabei erst zwei Gegentore – die Bilanz der Barockstädter kann sich sehen lassen. Trainer Niklas Herget sieht sein Team auf dem richtigen Weg: „Wir wollen zuhause zeigen, was uns ausmacht. Wir haben die Qualität, das Spiel zu kontrollieren, sauber von hinten aufzubauen und im letzten Drittel zielstrebig zu werden.“ Vor allem an diesem Feinschliff will Herget weiterarbeiten: „Da geht noch mehr – wir haben gute Ansätze, aber müssen die Aktionen vorne konsequenter zu Ende spielen.“ Den Gegner kenne die SGB gut – auch durch zahlreiche Testspiele in der Vergangenheit. „Hofbieber ist unangenehm, besonders im Umschaltspiel. Wir wissen, worauf wir uns einstellen müssen, und wollen mit unserem Spiel auch ihre Stärken eindämmen“, so Herget. Die Heimstatistik aus der Vorsaison spricht für Barockstadt II: Nur eine Niederlage gab es vor eigenem Publikum für die U23 – eine Serie, die Bestand haben soll.
Der SV Hofbieber steckt hingegen noch in der Findungsphase. Nach einem schwierigen Auftaktprogramm blieb der erhoffte erste Punktgewinn für den Aufsteiger bislang aus. Trainer Sebastian Vollmar bewertet die Lage realistisch: „Gegen Eichenzell haben wir ordentlich gespielt, aber uns war von Anfang an klar, dass wir die Zähler vielleicht eher gegen andere Teams holen müssen.“ Das Duell mit Barockstadt II wird für Hofbieber eine weitere, womöglich noch größere Herausforderung. Aber keine unbekannte: „In der Vorbereitung haben wir gegen sie gespielt und deutlich verloren. Aber jetzt geht es um Punkte – und wenn alles zusammenläuft, wollen wir etwas mitnehmen.“ 3:7 hieß es Mitte Juli – nun das Wiedersehen rund vier Wochen später.
Personell muss der SVH allerdings zwei weitere Ausfälle verkraften: Noah Gradl und Niklas Schuhmann fallen verletzt aus. Trotz der Außenseiterrolle will sich Hofbieber nicht verstecken: „Wir wissen, was auf uns zukommt, aber auch, dass wir uns weiter an das Niveau der Liga gewöhnen müssen. Mit einer kompakten, engagierten Leistung wollen wir uns gut verkaufen“, so Vollmar.
