Lokales HEF 03.08.2025

Sechs Kommunen ins Förderprogramm Dorfentwicklung aufgenommen

Osthessen (pm/gü) – Das Hessische Heimatministerium erkennt jährlich neue Kommunen als Förderschwerpunkt der Dorfentwicklung an. Diese Kommunen können dann innerhalb von sechseinhalb Jahren von den Förderangeboten profitieren. In diesem Jahr hat Heimatminister Ingmar Jung nun sechs neue Kommunen in die Förderung aufgenommen, darunter auch Hünfelder Stadtteile und die Gemeinde Wildeck.

Heimatminister Ingmar Jung. Archivfoto: Stefan Krug.

„Die Dorfentwicklung ist ein wichtiger Baustein für die Stärkung des ländlichen Raumes. Wir unterstützen mit dem Förderprogramm die kleinen Kommunen dabei, ihre Ortskerne zu stärken und zu entwickeln – und damit die Heimat aktiv zu gestalten“, erklärt Ingmar Jung und führt aus: „Unser Programm bietet zahlreiche Förderangebote – von der Renovierung des Dorfgemeinschaftshauses über die Neugestaltung des Dorfplatzes, der Sanierung des Freibades bis hin zur Wohnraumschaffung durch private Bauherren. Damit trägt die Dorfentwicklung wesentlich zur Steigerung der Qualität unserer Heimatregionen bei.“

 

Folgende Kommunen werden für die Laufzeit 2025 bis 2031 anerkannt:

Gemeinde Grasellenbach mit den Ortsteilen Litzelbach, Scharbach, Tromm, Wahlen - Landkreis Bergstraße

Stadt Hünfeld mit den Ortsteilen Mackenzell, Großenbach, Michelsrombach, Rückers, Roßbach – Landkreis Fulda

Gemeinde Wildeck (gesamtkommunal) – Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Stadt Oestrich-Winkel (Ortsteil Hallgarten) – Landkreis Rheingau-Taunus

Stadt Volkmarsen (gesamtkommunal) – Landkreis Waldeck-Frankenberg

Stadt Waldkappel (gesamtkommunal) – Landkreis Werra-Meissner

Die Übergabe der Urkunden findet in den kommenden Wochen vor Ort statt. Mit der Ankerkennung der neuen Förderschwerpunkte sind derzeit insgesamt 85 Kommunen mit 614 Ortsteilen im Förderprogramm aufgenommen. Kommunen haben auch die Möglichkeit, sich mit einzelnen Ortsteilen zu bewerben. Jährlich stehen für die Dorfentwicklung 34 Millionen Euro zur Verfügung. Über die Verwendung der Förderungen entscheidet vor Ort eine eigens eingerichtete Steuerungsgruppe, der auch Bürgerinnen und Bürger angehören. „Diese Beteiligung gewährleistet, dass die Mittel vor Ort so eingeplant werden, um den größten Nutzen für die Bevölkerung vor Ort zu entfalten. Die Förderung kommt so dort an, wo sie gebraucht wird“, betont Heimatminister Ingmar Jung.

Weitere Informationen gibt es unter landwirtschaft.hessen.de/heimat/dorfentwicklung