„Unsere Azubis wickeln eigenständig anspruchsvolle Einsatzszenarien ab: Sie untersuchen den Patienten vor Ort, stellen eine Diagnose und bringen ihn ins richtige Krankenhaus. Die Praxisanleiter begleiten die Teams: Sie schauen sich die Abläufe genau an, besprechen dann anschließend die medizinische und taktische Vorgehensweise nach.“ Die nachgestellten Notfälle fanden überall im Landkreis Fulda statt. Knapp zwölf Stunden dauerte das ‚NOT SIM‘-Training. Von internistischen Krankheitsbildern wie dem klassischen Herzinfarkt und neurologischen Notfällen wie etwa einem Schlaganfall bis hin zu chirurgischen Einsätzen sowie Haus- und Freizeitunfällen reichte das komplexe Einsatzspektrum. „Wir haben in den zahlreichen Szenarien großen Wert auf eine möglichst realistische Darstellung gelegt. So wurden aus Rotkreuz-Kollegen geschminkte Patienten – und auch Kunstblut kam zum Einsatz“, erklärte Salentin im Nachgang.
Für Christoph Schwab, den Vorstandsvorsitzenden des DRK Fulda, ist neben dem hohen Qualitätsanspruch einer perfekten Nachwuchsausbildung auch die Zusammenarbeit mit den regionalen Partnern elementar. „Gemeinsam mit dem Klinikum Fulda und dem Herz-Jesu-Krankenhaus wurden Patientenübergabe in den Notaufnahmen trainiert. Für unsere Auszubildenden sind das sehr wertvolle Erfahrungen. Deshalb halten wir auch an unseren Ausbildungsmodulen wie dem ‚NOT SIM‘ fest.“ Weitere Kooperationspartner waren das Klinikum Fulda, das Herz-Jesu-Krankenhaus und die Feuerwehr Fulda sowie das Polizeipräsidium Osthessen. „Ihnen allen gilt mein Dank“, sagte Schwab abschließend.
Und für die Azubis war klar: „Der Tag war ein Highlight in unserer Ausbildung. Das ‚NOT SIM‘-Training ist so realitätsnah, dass wir perfekt auf unseren verantwortungsvollen Job als künftige Notfallsanitäter vorbereitet werden. Was vorher vielleicht noch nicht ganz perfekt war, wurde durch das Training nochmal geschärft. Danke an unsere Ausbilder.“
