Unmittelbar nach der Saison sei der TVH auf Rehberg zugekommenund habe nach einem Wechsel angefragt. „Ich habe ihnen erst eine Absage erteilt, weil ich eigentlich erstmal aufhören wollte“, erklärte er. Doch aus privaten Gründen habe sich das Blatt gewendet. „Es hat sich ergeben, dass ich mehr Zeit für den Handball finde“. So wendete sich Rehberg wieder an den TVH, der ihn gemeinsam mit seinem Cousin und ehemaligen Mitspieler beim HSV, Jannik Bachus, herzlich aufnahm. Doch bevor er den Wechsel vollzog, hatte Rehberg seinen ehemaligen Verein kontaktiert.
„Ich habe bereits vor dem Kontakt zu Hersfeld mit Christian Krätzig und Konstantin Neuhann aus dem HSV-Vorstand kommuniziert. Auch mit der Mannschaft habe ich Rücksprache gehalten und ihnen mitgeteilt, dass ich überlege, zu wechseln“, erläuterte Rehberg, für den eine Rückkehr zur alten Liebe kein Thema war. „Als ehemaliger Trainer wäre eine Rückkehr als Spieler komisch gewesen“. Beim Hünfelder SV stehe zudem ein Umbruch mit vielen jungen Talenten aus dem eigenen Nachwuchs statt. „Das hätte für beide Seiten wenig Sinn gemacht“, betonte Rehberg. Seine ehemaligen Weggefährten hätten den Wechselwunsch jedenfalls gut aufgenommen. „Viele Jungs haben schon gesagt, dass – wenn ich wieder spielen sollte – es nicht in Hünfeld ist. Sie haben es ein wenig erwartet“.
Gemeinsam mit Bachus und den Reinhardt-Brüdern Lasse und Fynn möchte Rehberg mit dem TV Hersfeld oben mitspielen. „Wir wollen unter die Top Drei“. Der erste Eindruck stimmt den ehemaligen Hünfelder jedenfalls positiv. „Die zweite Phase der Vorbereitung hat gestartet und das Hersfelder Umfeld ist super. Wir haben eine große Trainingsbeteiligung und der Konkurrenzkampf ist da“.
