Frank Tischer, seines Zeichens Hobby-Astronom und ehemaliger Planetariums-Vorführer, brachte den etwa 150 Gästen eine wirklich außergewöhnliche Erfahrung. Begleitet von seiner eigenen Musik erzählte er Geschichten von und zu den Sternen, während die Anwesenden den Abend bei einem erfrischenden Kaltgetränk oder einem leckeren Flammkuchen genießen konnten. Die „Nacht der Harmonie“ sei eine Hommage an die „Nacht der Poesie“, die Rudolf Herget einst in Fulda aufführte. „Aber ich mache etwas Eigenes, etwas Neues“, betonte Tischer. Statt lange Geschichten zu verlesen, verbindet er seine eigene Musik mit Astronomie und Erzählungen hinter den Sternbildern. So konnten die Teilnehmer Eintauchen in die Welt der Sterne und erlebten einen immersiven, spannenden Abend.
Schon als Kind habe Tischer Sci-Fi als Genre für sich entdeckt, erzählte er: „Ich habe die Klassiker wie Perry Rhodan und Jules Verne gelesen und dabei immer Schallplatten gehört. So habe ich damals schon besser eintauchen können in die Geschichten.“ Als er älter wurde, kam die Astronomie dazu: Eine Leidenschaft, die er als Planetariums-Vorführer 2021 entdeckte. „Dann habe ich mir gedacht, ich verbinde alle drei Dinge miteinander und so ist die ‚Nacht der Harmonie entstanden“, lachte er. Bereits dreimal habe er dieses Konzept durchgeführt und damit immer wieder Erfolg gehabt. „Die Leute kamen auf mich zu und haben gesagt: ‚Sie kommen aber schon nächstes Mal wieder‘“, berichtete er.
Auch antonius war von der Idee angetan, wie Philipp Krah, Leiter der antonius Abteilung am Frauenberg ergänzte: „Wir wollten mal etwas Neues machen. Und da kam Frank mit der Idee um die Ecke und wir haben sofort zugestimmt.“ Das Café am Kloster biete sich als Lokation für eine solche Veranstaltung natürlich auch gut an, stellte er heraus: „Sternbilder oben über der Stadt sind natürlich super. Das Konzept ist einfach sehr schlüssig.“ Ein zweiter Termin, um den großen Andrang aufzufangen, sei ebenfalls in der Überlegung gewesen. „Das war aber organisatorisch nicht machbar“, räumte Krah ein, fügte aber schnell hinzu: „Wir schauen mal, was die Gäste sagen, und würden uns freuen, wenn wir es im nächsten Jahr nochmal machen können.“ Die Resonanz der Gäste sei aber zumindest im Vorfeld sehr positiv gewesen: Innerhalb kürzester Zeit seien die Karten für das Event vergriffen gewesen, freute sich Krah über den Erfolg: „Schon seit Wochen gibt es keine Karten mehr.“ Abschließend lobte er auch die Stadt Fulda für ihre Unterstützung: „Die hat das auch sehr gut medial unterstützt und auf ihren Kanälen Werbung gemacht.“
