Wie bereits in den Vorjahren teilten die Organisatoren die teilnehmenden Kinder altersspezifisch in zwei Gruppen auf: Am Montag und Dienstag starten zunächst die Acht- bis Zehnjährigen, die Elf- bis 13-jährigen folgen schließlich am Mittwoch und Donnerstag. An allen Tagen steht das Mountainbike im Fokus der Unternehmungen – aber nicht ausschließlich. „In erster Linie geht es uns darum, die Kinder weg vom Computer zu holen und den Blick ein bisschen auf die Natur und den Sport zu richten“, erklärte Sascha Wingenfeld, hauptberuflich Personal Trainer und staatlich anerkannter Diplom Sozial-Gesundheitspädagoge: „Als zweites ist es uns auch wichtig, den Kindern den Mut weiterzugeben, etwas Neues auszuprobieren. Die Eltern zeigen ja oft mehr Respekt vor Sportarten, aus Sorge, die Kinder könnten sich verletzen. Wir sagen: Es ist in Ordnung, wenn man mal stürzt. Das gehört dazu, auch mal runterzufallen. Langfristig führt das in Zukunft auch zu mehr Verkehrssicherheit bei den Kindern“, erläuterte Wingenfeld. Aus diesem Grund stehe auch die Unterstützung untereinander ganz oben auf der Agenda des Camps: „Gerade in den Fällen, wo man vielleicht mal stürzt, ist die Unterstützung der anderen umso wichtiger“, betonte Wingenfeld als Kopf des Trainerteams, das außerdem von einigen, ehemaligen Teilnehmern des Camps unterstützt wird: Matthes Brähler, Lasse Wingenfeld und Tom Hofmann stehen dem Coachingteam und den insgesamt knapp 60 Teilnehmern mit Rat und Tat zur Seite.
Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Die Fitnessbäckerei Pappert versorgt die jungen Sportlerinnen und Sportler mit Backwaren, Burger und Bratwürstchen, dazu erhält jedes Kind T-Shirts und eine personalisierte Trinkflasche. „Und die Kinder nehmen das auch alles sehr gut an hier“, freute sich Leonie Heurich vom Pappert-Team. Am Dienstag endet das Camp für die jüngsten Teilnehmer dann mit einem Rennen. „Da wird die Zeit genommen und die Sieger bekommen einen Pokal und eine Urkunde“, erklärte Heurich. Ab Mittwoch treten dann die Elf- bis 13-Jährigen kräftig in die Pedale.
