Es war kein richtiger Stromausfall, sondern nur eine kurzfristige Spannungsschwankung während des Gewitters über der Region und trotzdem hatte sie Folgen. „Die Spannungsschwankung war so kurzzeitig, dass die Notstromaggregate des Klinikums nicht automatisch anliefen und dies auch nicht mussten“, schildert Peter Jacob aus der Unternehmenskommunikation: „Dennoch griffen in einigen Bereichen Schutzmechanismen, sodass bestimmte technische Anlagen vorsorglich heruntergefahren wurden. Betroffen waren unter anderem einzelne Lüftungsanlagen, Teile der Behältertransportanlagen sowie Automatiktüren mit Brandschutzfunktion. Durch das sofortige Eingreifen der Mitarbeitenden des Haustechnischen Notdienstes (HTN) und der Elektro-Werkstatt konnten alle betroffenen Anlagen schrittweise wieder hochgefahren werden. Dies nahm etwa 20 bis 30 Minuten in Anspruch. „Keines der Systeme wurde durch die Spannungsschwankung beschädigt. Auch im Bereich der IT kam es zu keinerlei Ausfällen“, so Jacob: „Für Patientinnen und Patienten sowie für den laufenden Betrieb ergab sich zu keiner Zeit ein kritischer Moment – und auch die Notfallversorgung die Zentrale Notaufnahme war nicht beeinträchtigt.“
Unmittelbar nach Auftreten der Spannungsschwankung hatte der diensthabende Mitarbeiter des Haustechnischen Notdienstes (HTN) die Lage aufgenommen und umgehend die notwendigen Schritte eingeleitet. Über die Rufzentrale wurden weitere technische Dienste des Hauses, die zuständigen Bereichsleitungen sowie die verantwortlichen Stellen informiert. „Dank der eingespielten Abläufe konnte innerhalb kürzester Zeit reagiert und die volle Funktionsfähigkeit der betroffenen Systeme wiederhergestellt werden“, berichtet Jacob: „Ein Rückgriff auf zusätzliche Versorgungsreserven, wie beispielsweise Notstrom, war nicht erforderlich, da die medizinische und technische Versorgung zu jedem Zeitpunkt gewährleistet blieb. Ein Einsatz des Krisenstabes war somit nicht notwendig.“
