Der Liganeuling vom Gallasiniring unterlag trotz einer 2:0-Halbzeitführung am Ende noch mit 3:5 gegen bei Hilders/Simmershausen. Trainer Zeljko Karamatic ärgert sich rückblickend: „Das war eine unnötige Niederlage. In der ersten Halbzeit haben wir gut mitgehalten, aber in der zweiten Hälfte unnötige Gegentore kassiert. Uns ist am Ende die Kraft ausgegangen.“ Laut seiner Analyse wären mindestens drei der fünf Gegentreffer vermeidbar gewesen. Dennoch sieht er der Partie gegen Dipperz/Dirlos nun optimistisch entgegen: „Spielerisch hat mir der Auftritt der Mannschaft gefallen. Wir müssen noch aggressiver in die Zweikämpfe gehen, aber der Einsatz hat gestimmt.“ Den kommenden Gegner nimmt er keineswegs auf die leichte Schulter: „Sie haben im letzten Spiel einen Rückstand gedreht. Diese Moral dürfen wir nicht unterschätzen.“ Dennoch will Germania im ersten Heimspiel der Saison unbedingt den ersten Dreier einfahren.
Auf der Gegenseite ist die FSG Dipperz/Dirlos mit einem knappen 2:1-Erfolg gegen den Haimbacher SV – einen weiteren Aufsteiger – in die neue Saison gestartet. FSG-Trainer Timo Hasenauer findet dazu klare Worte: „In der ersten Halbzeit waren wir schlecht. Wir waren zu weit weg vom Gegner und sind nicht in die Zweikämpfe gekommen.“ Ganz anders die zweite Hälfte mit dem Doppelpack von Felix Schütz: „Da haben wir uns massiv gesteigert und den Kampf angenommen.“ Für das Spiel bei den Germanen fordert Hasenauer vor allem Stabilität in der Defensive. Den Gegner schätze er als spielstarke Mannschaft ein, betont jedoch: „Wir wollen nicht verlieren – das wären jetzt schon wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt, der unser klares Ziel ist.“
Darüber hinaus prallen mit dem FV Horas und der SG Hilders/Simmershausen parallel nicht nur zwei Sieger des ersten Spieltags, sondern auch zwei ambitionierte Teams direkt aufeinander. Auch der SV Müs startete erfolgreich und will nun in Pilgerzell nachlegen. Gruppenliga-Absteiger SG Ehrenberg fordert derweil schon um 14 Uhr FT Fulda.
Und auch das Duell Petersberg gegen Borussia Fulda klingt klangvoll und nach viel Tradition, wenngleich der RSV nicht gut aus den Startlöchern kam. Entsprechend warnt Borussen-Trainer Marko Karamatic: „Sie werden im Heimspiel viel nach vorne investieren“. Die Gäste freuen sich auf die Aufgabe, und Coach Karamatic ebenfalls beim Gedanken an „einen schönen Platz, Stadtderby und ein fußballerisch gutes Spiel“.
Kreisoberliga Mitte
Sonntag
14 Uhr
Ehrenberg – FT Fulda (in Wüstensachsen)
15 Uhr
Horas – Hilders/Simmershausen
Germania Fulda – Dipperz/Dirlos
Haimbacher SV – Bachrain
Pilgerzell – Müs
Petersberg – Borussia Fulda
Schlitzerland – Marbach/Dietershan (in Schlitz)
Edelzell/Engelhelms – Reulbach/Brand (in Engelhelms)
