„Es geht vor allem darum, dass die Kinder sich einen Überblick verschaffen können und mal reinschnuppern, wie so eine Chorprobe eigentlich abläuft“, erklärte Silvia Wierlacher vom Chormanagement der Chöre am Fuldaer Dom: „So können sie die Methoden kennenlernen.“ Ab 15 Uhr hatten die begeisterten Kinder die Möglichkeit dazu am Fuße des Doms. Nach einer kurzen Begrüßung und einem ersten Kennenlernen fanden unter der Leitung von Domkapellmeister Franz-Peter Huber zunächst Rhythmusübungen und ein Einsingen statt, bevor die ersten Lieder geprobt werden konnten. „Da haben wir Lieder geprobt, die wir auch bei unserem Sitzkissenkonzert am 14. September in der antonius-Festscheune aufführen werden“, berichtete Huber. Nach einer kurzen Kaffee-, Kuchen- und Eispause folgte eine zweite Probe der vier bis fünf Lieder, „und anschließend führen wir das Gelernte auch den Eltern vor.“
Mit vor Ort beim Tag der offenen Tür waren außerdem Dr. Mark Linden und Bianca Lauer vom Haus der Religionspädagogik des Bistums Fulda: „Wir sind ja hier quasi direkt nebenan und haben die Möglichkeit bekommen, unsere Medienstelle und unsere Lernwerkstatt hier vorzustellen“, erklärten Linden und Lauer: „Wenn die Kinder hier proben, können sie in den Pausen zu uns kommen, etwas essen und trinken und ein bisschen stöbern: Wir haben bei uns Bücher und Filme mit Bezug zur Religion.“
