Lokales FD 19.08.2025

Internationale Felder: Großenlüders Tischfußballer schlagen sich gut

Saarbrücken/Großenlüder (pm/pf) – Saarbrücken verwandelte sich am vergangenen Wochenende in die Welthauptstadt des Tischfußballs: Zur Leonhart World Series 2025 (Leo WS) reisten über 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der ganzen Welt an. Mitten im Geschehen: fünf Spieler der „Osthessenkicker“ aus Großenlüder (im Bild: Nino Swolinski, Yannic Hartmann, Batir Dzaferi und Matthias Buder), die von Freitag bis Sonntag in verschiedenen Kategorien ihr Können bewiesen haben.

Die Osthessenkicker aus Großenlüder. Foto: Verein

Ein heißer Auftakt im Einzel

Schon am Freitag zeigte sich, wie hochkarätig das Teilnehmerfeld besetzt war. Besonders stark präsentierte sich Nino Swolinski, der es unter die besten 100 schaffte und Platz 80 belegte. Auch Yannic Hartmann konnte mit Rang 110 überzeugen und bewies, dass er in der internationalen Konkurrenz mithalten kann. Für Matthias Buder (Platz 342) und Batir Dzaferi (Platz 470) reichte es zwar nicht für die vorderen Plätze, doch beide sammelten wertvolle Erfahrung gegen Spielerinnen und Spieler aus aller Welt. Insgesamt gingen im Einzel stolze 536 Teilnehmer an den Start – ein beeindruckendes Feld, in dem sich jeder Punkt hart erkämpfen ließ.

 

Doppel am Samstag: Teamgeist gefragt

Am Samstag standen die Doppel-Wettbewerbe auf dem Programm. Auch hier traten die Großenlüder Akteure im Profifeld an, in dem 310 Teams gemeldet waren. Swolinski und Hartmann erreichten mit einem kämpferischen Auftritt Platz 177, knapp dahinter landeten Buder und Dzaferi auf Rang 181. In den entscheidenden Partien zeigten beide Duos, dass sie sich gegen erfahrene Gegner nicht verstecken müssen.

 

Sonntag: Classic-Wettbewerbe mit Überraschungssieg

Der Sonntag brachte den Abschluss mit den beliebten Classic-Doppel-Wettbewerben, die im traditionellen Spielmodus ohne Jet und Snake Shot gespielt werden. In dieser Disziplin bewiesen die Spieler aus Großenlüder noch einmal ihr Können: Buder und Dzaferi belegten einen respektablen 49. Platz, während Swolinski und Hartmann mit Rang 96 ebenfalls in der oberen Hälfte von insgesamt 232 Teams landeten.

Für Furore sorgte Peer Nitzsche mit Partner Uli Stoepel. Das Duo zeigte eine beeindruckende Mischung aus Erfahrung, Ruhe und Spielfreude – und krönte das Wochenende mit dem Turniersieg im Senioren-Classic-Doppel. Unter 42 teilnehmenden Teams setzten sie sich am Ende durch und holten den Pokal nach Hause.

 

Fazit: Rekorde, Hitze und wertvolle Erfahrungen

Die Leo WS 2025 in Saarbrücken stellte in vielerlei Hinsicht einen Meilenstein dar. Noch nie zuvor hatten sich so viele Spielerinnen und Spieler eingefunden, die Halle platzte förmlich aus allen Nähten. Für das Team aus Großenlüder war es ein anstrengendes, aber unvergessliches Wochenende. Die hohen Temperaturen machten den Wettkämpfen zusätzlich zu schaffen.

Trotz der schwierigen Bedingungen konnten sich die Ergebnisse sehen lassen. Besonders der Sieg von Peer und Uli im Senioren-Classic-Doppel ragt heraus und wird als Highlight in Erinnerung bleiben. Doch auch die anderen Platzierungen im internationalen Spitzenfeld zeigen: Großenlüder ist auf dem richtigen Weg und kann im Tischfußball mit den Besten mithalten.

Und so fuhren die Spieler am Sonntagabend erschöpft, aber zufrieden nach Hause – im Gepäck viele neue Eindrücke, jede Menge Erfahrung und die Vorfreude auf die kommenden Turniere.