Die Ausstellung „Herbstwind“ wurde von Gabriela Akari kuratiert und findet auf Einladung des Fördervereins „Freunde des Museums Fulda“ statt. „Herbstwind“ spiegelt in zwei verschiedenen Motiv-Zyklen das Thema. Die Serie „Aufbruch der Kraniche“, gearbeitet mit Quarzsand und Acrylfarben, spürt dem majestätischen Flug der Zugvögel nach. Akari sagt zu ihren Werken: „Die raue Struktur des Sandes als Werkstoff lässt Wind, Weite und Bewegung spürbar werden – als ob sich der Himmel selbst in der Oberfläche der Bilder niedergeschrieben hätte. Die Kraniche werden hier zu Sinnbildern des Übergangs, des Aufbruchs und der inneren Orientierung.“ In der Serie „Felder“ begegnet dem Betrachter die Landschaft in ihrer zarten, haptischen Form: Selbst gesammelte Gräser und Wildwiesenblumen wurden in die Leinwände eingebettet und anschließend mit Ölfarbe übermalt. „Herbstwind“ ist eine Ausstellung über den Wandel – darüber, wie die Natur geht, ohne zu verschwinden, und wie Kunst diesen stillen Prozess sichtbar machen kann. Ein poetischer Dialog zwischen Himmel und Erde, Bewegung und Stille, Material und Bedeutung. Die Ausstellung kann dienstags bis sonntags jeweils von 10 bis 17 Uhr besucht werden.
