Im Fußballkreis Hersfeld/Rotenburg sind Neuenstein und Unterhaun die einzigen Elfer-Teams, die für den Kreispokal gemeldet hatten. Daher steigt zwischen den beiden Gruppenligisten direkt das Finale. In einem sind sich die beiden Trainer schon vorher einig: „Wir nehmen das Spiel als Generalprobe“, sagt SGN-Coach Elias Rotter. Sein Gegenüber, SVU-Trainer Benjamin Schott fügt an: „Das nehmen wir am Ende der Vorbereitung gerne mit“.
Sowohl Neuenstein als auch Unterhaun treten das Pokalfinale aufgrund Urlauberinnen oder der einen oder anderen kränklichen Spielerin ersatzgeschwächt an. „Es könnte personell etwas besser sein“, sagt Rotter. Schott muss trotz eines Kaders aus 18 bis 20 Spielerinnen ebenso auf die eine oder andere verzichten. Dennoch sind sie sich beide sicher: „Wir werden eine gute Truppe auf den Platz bringen können“.
Beide möchten natürlich den Pokal am Ende gerne in die Höhe stemmen. „Titel wollen schon gewonnen werden. Wir wollen dagegenhalten und eine gute Rolle spielen“, so Schott. Die Finalgegner kennen sich sehr gut. In der abgelaufenen Saison trafen sie in der Gruppenliga bereits zweimal aufeinander, wobei sich die SGN einmal mit 3:1 durchsetzen konnte und Unterhaun im Rückspiel ein 2:2-Remis gelang. „Die Mädels kennen sich und wissen über die Stärken und Schwächen Bescheid“, ist sich der Gäste-Trainer sicher.
Normal hätte das Pokalfinale auf neutralen Boden in Raßdorf stattgefunden. Die Trainer einigten sich allerdings, den Spielort zu losen und so wurde Untergeis als Austragungsort ermittelt.
