Ziel ist es, die bestehenden Sitzgruppen, Ruheplätze und Naturflächen zu bewahren, instand zu halten und den Zugang für die Bürgerinnen und Bürger weiterhin zu sichern. Derzeit werden rund 700.000 Euro für die Neugestaltung des Hessentagsweges bereitgestellt, die FDP begrüßt diesen Schritt, sieht aber das Problem, das hier eher kaschiert wird. „Der Hessentagsweg braucht wirklich dringend einer Instandsetzung, aber es bedarf keinen dritten Stadtpark. Es ist wirtschaftlich und ökologisch sinnvoller, bestehende Naherholungsgebiete zu erhalten und aufzuwerten, vielleicht wäre das auch für unseren Hessentagsweg unterm Strich besser gewesen“, erklärt ein Vertreter der FDP-Fraktion.
Als Beispiele für den Handlungsbedarf nennt die Fraktion den Fußweg am Haselgrund in der Kernstadt, den Fußweg an der Rückerser Mariengrotte mit kaputter Bank sowie das Naherholungsgebiet Hardt in Mackenzell, das seit Jahren vernachlässigt wird. Besonders das Gebiet in Mackenzell, einst ein beliebter Treffpunkt mit Tretbecken und Trimm-Dich-Pfad, ist heute kaum noch erkennbar. Die Sitzgruppe für Musik- und Gesangveranstaltungen wurde entfernt, und die Naturflächen sind verwildert.
Die Fraktion fordert, die Missstände zu beheben und alle Naherholungsorte gleichwertig zu behandeln – unabhängig vom Ortsteil. „Hünfeld sind wir alle“, so die Botschaft des Antrags, der eine stärkere Wertschätzung und Pflege der bestehenden Natur- und Erholungsflächen anmahnt. Die Stadt Hünfeld solle damit ein Zeichen setzen, dass die Erhaltung der Naherholungsgebiete für die Lebensqualität aller Bürgerinnen und Bürger von zentraler Bedeutung ist.
